Trainer will HFV als Aufsteiger verlassen

Fußball: Hainichen verliert in der Mittelsachsenklasse weiter an Boden

Hainichen.

Nach dem torlosen Unentschieden beim LSV Großhartmannsdorf schauen die Mittelsachsenklasse-Fußballer des Hainichener FV inzwischen in zwei Richtungen. "Natürlich gucken wir noch, was der SV Geringswalde an der Spitze macht. Aber wir schauen auch auf die Teams hinter uns", sagt HFV-Trainer Christian Schulze (Foto). Denn es könnte in dieser Saison möglich sein, dass es in der Mittelsachsenklasse zwei Aufsteiger gibt.

Der Rückstand der Hainichener auf Spitzenreiter Geringswalde, der 2:0 in Oberschöna gewann, ist durch das 0:0 in Großhartmannsdorf inzwischen auf fünf Zähler angewachsen. Ebenfalls fünf Punkte haben die Hainichener derzeit Vorsprung auf den Dritten Einheit Claußnitz. "Es wäre schön, wenn ich mich in Hainichen mit dem Aufstieg - im besten Fall noch als Erster - verabschieden kann", so Schulze. Der Trainer hat den HFV-Verantwortlichen bereits mitgeteilt, sich eine neue Herausforderung suchen zu wollen. "Ich bin da offen für Neues." Gut möglich sei, dass es ihn in eine höhere Liga zieht. In Großhartmannsdorf war sein Team einmal mehr spielbestimmend, "aber der Gegner stand tief, sodass es kein Fußball-Leckerbissen war".

Die Fußballer des SV Geringswalde/Schweikershain haben das Pokalaus gegen Lichtenberg (0:2 nach Verlängerung) gut verkraftet und bleiben in der Liga in der Erfolgsspur. Beim Vorletzten SV Oberschöna klärten Paul Köhler (22.) und Oliver Thieme (43.) mit ihren Treffern bereits vor der Halbzeit die Fronten.

Beim Duell zwischen dem SV Lichtenberg II und Fortschritt Lunzenau (2:4) fielen alle sechs Treffer bereits vor dem Pausenpfiff. Andreas Großer brachte Lunzenau mit zwei Treffern (2., 12.) in Führung, doch binnen vier Minuten egalisierten Zimmermann und Redondo den Spielstand. Für Lunzenau schraubten Rosin und Gebhardt das Ergebnis wieder in die Höhe, in der zweiten Halbzeit trafen die Gäste zudem noch den Pfosten doppelt. "Trotz des Pokalspiels unter der Woche wollten wir hier gewinnen", sagte Fortschritt-Trainer Lars Berger. Der Trainer des Finalgegners im Kreispokal, Manuel Kluge von Lichtenbergs erster Mannschaft, nutzte natürlich die Chance und beobachtete die Lunzenauer genau.

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