Volleyballer fiebern Start entgegen

Mit teils erheblich veränderten Staffeln beginnt nächste Woche die Saison. Doch nicht alle Teams nahmen ihr Aufstiegsrecht wahr.

Freiberg/Milkau.

Ursprünglich sollten die Sachsenklasse-Volleyballer des 1.VV Freiberg am kommenden Samstag als eines der ersten Teams in Mittelsachsen in die Saison starten. Doch das Auswärtsspiel bei der TSG Markkleeberg II ist verschoben worden. "Sie haben uns um eine Spielverlegung wegen Hallenproblemen gebeten", sagt der Freiberger Mannschaftsleiter Marcel Roth. "Wir haben zugestimmt und müssen nun erst am 26.September beim SV Reudnitz ans Netz."

So oder so - der 42-jährige Mittelblocker freut sich auf die erste Begegnung. "Wir standen nach dem Saisonabbruch auf Platz 4 und hätten damit ein aufsteigen dürfen", blickt er zurück. "Aber wir haben diese Möglichkeit als unfair angesehen und haben darauf verzichtet", so der Freiberger. Die Mannschaft habe sich nun wieder als Ziel gestellt, einen Rang im Vorderfeld zu erreichen, so Roth. 11 Spieler warten auf ihren ersten Einsatz. Im Team gab es bisher kaum Veränderungen. Erik Schmidt wechselte nach Zschopau, auf der Zugang-Seite hat sich noch nichts getan.

Der große Saisonstart auf Bezirksebene ist in den meisten Ligen für den 19. September geplant. Durch den Abbruch der vergangenen Saison und den damit verbundenen, vielfach wahrgenommenen Aufstiegsmöglichkeiten haben sich die Staffeln teilweise sehr vergrößert.

Die Bezirksliga der Frauen, in der zwölf Mannschaften ans Netz gehen, wurde dadurch auf zwei Staffeln aufgeteilt. "Die beiden Staffelsieger steigen auf", informiert Staffelleiter Marcus Fröbel. In der Staffel Ost sind mit Siltronic Freiberg, dem SSV Brand-Erbisdorf, dem 1. VV Freiberg und dem ESV Nassau vier mittelsächsische Teams vertreten. Der SV Union Milkau und der TV Vater Jahn Burgstädt wurden aus territorialen Gesichtspunkten in die West-Staffel eingegliedert.

Die Nassauer Bezirksliga-Damen standen zum Abbruch der Saison auf dem 2. Platz, verzichteten allerdings auf den Aufstieg in die Sachsenklasse. Nun hoffen sie, dass sie in der kommenden Saison an ihre Leistungen der vergangenen anknüpfen können. "Wir haben in einem Trainingslager auf dem Rabenberg noch einmal taktische Varianten durchgespielt", sagt Kapitänin Claudia Kaden.

In der Bezirksliga der Männer werden Union Milkau, der Hennersdorfer SV, der 1. VV Freiberg II und die Si-Volleys aus Freiberg an den Start gehen. Dabei dürfen die Volleyballer aus Milkau und Hennersdorf am 19.September doppelt ran: Beide starten mit einem Heimspieltag in die Serie. Milkau empfängt die Si-Volleys und den VfL Wildenfels, Hennersdorf die WSG Oberreichenbach und den VSV Oelsnitz.

Eine Liga tiefer, in der Bezirksklasse der Männer, kämpfen der TSV Flöha, Motor Hainichen, der SV Linda und der SSV Sayda um Punkte. Die Saydaer sind in dieser Klasse bereits eine feste Größe und im Spielbetrieb des Bezirkes nicht mehr wegzudenken. "Natürlich haben wir auch große personelle Probleme. Aber wir versuchen, unsere Mannschaft zusammenzuhalten und tasten uns von Saison zu Saison immer weiter", sagt der Saydaer Abteilungsleiter Jörg Preißler. Bei den Männern gibt es einige Sorgen. "Doch dafür wir sind froh, dass wir im Nachwuchs einen großen Zuspruch haben".

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