Wacker lässt Punkte liegen

In der Fußball-Mittelsachsenklasse hat die Auerswalder Mannschaft mit ihren Chancen geschludert und wurde dafür bestraft.

Freiberg/Mittweida.

Was für ein Ende im Kellerduell der Mittelsachsenklasse zwischen dem LSV Großhartmannsdorf (13./8) und dem SV Wacker Auerswalde (12./16): Da erspielten sich die Gäste mehr als ein Dutzend klarer Einschussmöglichkeiten und mussten trotzdem ohne etwas Zählbares im Gepäck die Heimreise antreten. Der LSV erhält sich mit dem 2:1 (0:1)-Erfolg eine kleine Chance, noch den sicheren 12. Tabellenplatz zu erreichen.

Dafür dürfte Trainer Kai Werner jedoch wohl noch einige solcher Spiele wie am Sonntag benötigen. "Wir hatten sehr viel Glück", umschrieb Werner die 90 Minuten. Was sich die Gäste aus Auerswalde an klaren Chancen erspielten, hätte nach Aussage vom Wacker-Fußballchef Stefan Esper für Siege in drei Spielen gereicht. "Selbst aus einen Meter Entfernung konnten unsere Spieler den Ball nicht im Tor unterbringen". Dazu standen Auerswalder Spieler einige Male freistehend im gegnerischen Strafraum, ohne dabei erfolgreich abzuschließen. "85 Minuten ging das ja auch noch gut, dann wurden wir für unsere Sünden noch bestraft", sagte Esper. Der vertrat seinen gesperrten Trainer Winter, der nach einem Innenraumverweis für zwei Spiele nicht auf die Trainerbank darf.

Nach einem Konter gingen die Gäste durch Martin Winter (31.) völlig verdient in Führung, versäumten es aber, nachzulegen. Statt eines 2:0 für die Wacker-Elf stand es in der 86. Minute plötzlich 1:1. Nach einem klaren Foul im Strafraum an Dominik Oehme ließ sich Falco Sieber diese Chance nicht entgehen und traf zum Ausgleich. Der Tabellenzwölfte hatte sich von diesem Gegentor noch nicht richtig erholt, da klingelte es zum zweiten Mal im Auerswalder Tor.

Spitzenreiter SV Fortuna Langenau (1./41) bleibt auch nach seinem 15. Saisonauftritt ungeschlagen. Nach dem 3:1 (1:1)-Erfolg gegen Schlusslicht Mühlauer FV (14./7) hat Fortuna den Vorsprung auf die Verfolger sogar noch ausgebaut. Der Zweitplatzierte Hainichener FV (2./33) hat nach dem 1:1 (0:1) bei der SG Striegistal seine Anwartschaft auf den zweiten Aufstiegsplatz untermauert. Allerdings ist der SV Mulda (3./27) weiterhin in Lauerstellung und rechnet sich auch noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz aus. Die Erzgebirger sind allerdings noch drei Partien im Rückstand.

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