Wackers Offensive zeigt sich torhungrig

Fußball: Auerswalde in der Mittelsachsenklasse top, Marbach muss zittern

Mittweida.

Acht Spieltage sind in der Mittelsachsenklasse ausgetragen, und langsam kristallisiert sich heraus, welche Teams sich Chancen auf den Aufstieg ausrechnen können und wer aufpassen muss, nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. Mit 19Punkten an der Spitze steht mit dem SV Wacker Auerswalde dabei ein Team, dass bereits in der vergangenen Spielzeit im oberen Mittelfeld auf sich aufmerksam gemacht hat. Nach Platz 4 in der Vorsaison grüßen die Auerswalder nun also von der Tabellenspitze, auch wenn sie schon den Atem des punktgleichen LSV Großhartmannsdorf im Nacken spüren. Lediglich eine Niederlage hat der SVW bislang kassiert, die fiel mit dem 1:4 gegen Claußnitz aber deutlich aus. Das Prunkstück des Ligaprimus ist dabei die Offensive: 35Treffer in acht Partien bedeuten einen Schnitt von mehr als vier Toren pro Spiel - der mit Abstand beste Wert der Liga.

Deutlich weiter hinten liegen die anderen Teams der Region. Erst auf den Plätzen 7 und 8 wird man mit den punktgleichen Teams aus Altmittweida und Lunzenau fündig. In Lunzenau sieht man den Saisonstart mit gemischten Gefühlen. "Wir haben in den letzten Wochen etwas die Kurve gekriegt", sagt Vereinschef Thommy Haeder. "Aber es war auch mehr drin." Die Mannschaft mache sich das Leben immer wieder selbst schwer, so Haeder. "Wir kriegen viele Gegentore nach Standards und unnötigen individuellen Fehlern. Das nervt, denn so machen wir uns die Arbeit der Woche selbst kaputt." Deutlich zufriedener als der SV Fortschritt ist der SC Altmittweida. "Als Aufsteiger aktuell den 7. Platz zu halten, das ist akzeptabel", sagt Trainer Manuel Weber schmunzelnd. Nach zwei Niederlagen zum Start sei der 2:0-Erfolg gegen Dittmannsdorf am 3. Spieltag die entscheidende Wende gewesen, so Weber. "Da hat die Truppe gemerkt, dass sie mithalten kann. Der Sieg hat für viel Schwung gesorgt." Trotzdem bleibt man beim SCA auf dem Boden. "Wir wollen so früh wie möglich den Klassenerhalt sicherstellen. Alles andere ist Bonus."

Davon können die Marbacher indes nur träumen. Lediglich einen Sieg konnten die SVM-Kicker, die bereits in der Vorsaison bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern mussten, bislang feiern. Nur ein Punkt beträgt der Vorsprung des Vorletzten auf das Schlusslicht aus Falkenau. Das große Problemkind der Marbacher ist dabei schnell ausgemacht: Mit 39 Gegentoren haben sie im Schnitt fast fünf Treffer pro Spiel kassiert. (frgu)

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