Ausrichter freut sich über Lob und Gold

151 Nachwuchsjudoka aus drei Bundesländern haben in der Sporthalle Adorf um Pokale und Medaillen gekämpft. Auch die Einheimischen hatten dabei Grund zur Freude.

Adorf.

Der Budosportverein (BSV) Adorf war am Samstag Gastgeber für sein alljährliches Judo-Pokalturnier der Altersklassen U 11 und U 13. Er freute sich über 21 Vereine und 151 Teilnehmer aus drei Bundesländern, die sich in der Sporthalle Adorf eingefunden hatten. Das ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr, als 114Sportler aus elf sächsischen Vereinen gemeldet hatten.

Die Adorfer konnten sich nicht nur über viel Lob für die reibungslose Organisation freuen, sie überzeugten auch sportlich. So erkämpfte Felix Muck in der Klasse bis 34 Kilogramm der U 13 mit drei Siegen den ersten Platz. Auch Louis Müller erreichte in der Klasse bis 38 Kilogramm mit zwei Siegen das Finale, das er aber verlor. Trotzdem freute er sich über den zweiten Platz und die Silbermedaille. Nicht ganz so überzeugend trat in derselben Altersklasse diesmal Nastasia Pache auf. Sie konnte in der Klasse bis 36 Kilogramm nur einmal gewinnen und musste sich nach zwei Niederlagen mit Platz 3 zufriedengeben.

In der U11 gab es keine Medaillen für den BSV. Julien Pache und Oskar Schneidenbach schieden nach je zwei Niederlagen aus. Nico Rühmer vom VfB Schöneck bestritt in dieser Altersklasse seinen ersten Wettkampf überhaupt. Er zeigte ein großes Kämpferherz, musste aber am Ende viel Lehrgeld zahlen. Dreimal ging er als Verlierer von der Matte. Dass er am Ende dennoch den dritten Platz belegte, lag daran, dass nur vier Kämpfer in seiner Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm am Start waren.

Der ASV Oelsnitz war mit 14Sportlern in Adorf an den Start gegangen. Yannick Ratke freute sich nach drei Siegen über den einzigen ersten Platz für den ASV. Vanessa Ratke und Alex Oleinik erkämpften mit je drei Siegen bei einer Niederlage jeweils den zweiten Platz. Silber erreichten auch Nele Friedrich und Jonas Al Najjar. Platz 3 belegten Maja Reinhold, Alina Graslaub, Alexa Tschöpe, Jonathan Heinze und Josephine Sommer. Mit Platz 5 traten Marius Baierl, Linus Rank, Nico Meinel und Niklas Dölling die Heimreise an.

Den Siegerpokal in der Mannschaftswertung sicherte sich der Döbelner SC mit 116 Punkten vor dem JSV Rammenau mit 88. Die zwei dritten Plätze erkämpften sich die Mannschaften des KSC Strausberg aus Brandenburg mit 62 und des 1. Judoclubs Stollberg mit 58Punkten. (uhä/volr)

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