Die Oberliga fest im Blick

Mannschaften: Die Vogtland Rebels wollen auch im Jubiläumsjahr weiter jubeln

Treuen.

Mit den Vogtland Rebels hat es ein ganz junger Verein auf die Kandidatenliste der Sportlerumfrage geschafft. "Vor fünf Jahren gab es im Vogtland noch kein American Football, und heute weiß in der Sportszene jeder, wer wir sind", freut sich Vereinschef Lucas Kölbel, der zu den Mitbegründern der Rebels gehört. Das Jahr 2018 bezeichnet er als "Meilenstein", denn die Vogtländer ließen in ihrer dritten Punktspielsaison in der Landesliga mit einer bislang einmaligen Siegesserie aufhorchen. In sieben von acht Duellen gingen die Rebels als Sieger vom Platz und mussten am Ende lediglich der punktgleichen Bundesliga-Reserve der Dresden Monarchs den Vortritt lassen. "Das war Wahnsinn. Es hätte keiner gedacht, dass wir uns so schnell entwickeln können", sagt der Anführer der Rebels.

Das gute Abschneiden im Vergleich mit Teams aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt überraschte vor allem, da die Mannschaft einige Abgänge zu verkraften hatte und Cheftrainer Thomas Schulze mehrere Neueinsteiger integrieren musste. Doch vom ersten Spiel an präsentierten sich die Vogtländer als homogene Mannschaft, wobei die klaren Heimsiege gegen Wittenberg (35:8) und Freiberg (33:8) sicher noch herausragten. Als Vizemeister von 2018 gehen die Rebels im Frühjahr automatisch als Aufstiegskandidat ins Rennen. Diese Rolle nehmen Lucas Kölbel und seine Mitstreiter auch an. "Es steht der nächste Schritt in unserer sportlichen Entwicklung an. Und den wollen wir jetzt auch gehen", sagt der Vereinschef. Mit dem Oberliga-Aufstieg wollen sich die Vogtland Rebels das schönste Geschenk zum fünften Geburtstag also selbst machen. (tyg)

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