Fortuna Plauen greift noch nach zwei Titeln

In der Fußball-Vogtlandliga wurden drei Mannschaften jetzt im Nachgang je sechs Zähler abgezogen. Auf die Meisterschaft hat das keinen Einfluss.

Plauen.

Der Vogtländische Fußball-Verband hat die Vogtlandligateams des FC Werda, SV Kottengrün und SV Grün-Weiß Wernesgrün jetzt mit Abzug von je sechs Punkten bestraft. Sie haben nach Auskunft von Staffelleiter Peter Huy die erforderliche Zahl an Nachwuchsteams beziehungsweise Nachwuchsspielern nicht erreicht. Trotzdem ist es drei Spieltage vor Saisonende spannend wie lange nicht. Gleich vier Mannschaften haben noch reelle Chancen auf die Meisterschaft, zwei weitere machen den einzigen Absteiger unter sich aus. Die besten Karten in Sachen Titelgewinn halten die punktgleich führenden und nur durch ein einziges Tor getrennten FC Fortuna Plauen und SC Syrau in den Händen.

Trotz zweier Niederlagen in den jüngsten drei Partien ist Fortuna beim VfB Auerbach II (Rang 6) vom Tabellenstand her Favorit. Doch die Auerbacher Regionalligareserve konnte drei ihrer jüngsten vier Begegnungen gewinnen und ist klar im Aufwind. "Das wird ein ganz schweres Spiel", ist sich Fortunas Spielertrainer Max Singer sicher. "Auch wenn wir nicht in die Landesklasse aufsteigen wollen, die Meisterschaft wollen wir unbedingt." Und nicht nur das. "Ich selber schiele sogar noch ein klein wenig mehr auf den Kreispokal. Das wäre für mich der noch etwas größere Traum, den zu gewinnen." In der Meisterschaft habe sein Team trotz der Verkündung des Nichtaufstiegs nicht nachgelassen. "Gegen Schreiersgrün und Mühltroff kann man durchaus verlieren. Das war keine Sache der Einstellung, das waren richtig starke Gegner." Singer glaubt, dass die Entscheidung im Titelkampf am letzten Spieltag fällt. "Der Meister wird erst nach unserem Spiel in Syrau feststehen."

Apropos Syrau: Der zweitplatzierte Sportclub ist seit 14 Partien unbesiegt und muss im Topspiel desWochenendes beim Vierten SVFronberg Schreiersgrün ran. Diesem scheint ein wenig die Luft auszugehen. Er gewann nur eine der jüngsten drei Begegnungen.

Der Dritte Mühltroff, einziges aufstiegswilliges Team aus dem Quartett der Titelaspiranten, liegt drei Zähler hinter dem Spitzenduo und hat mit dem Vorletzten 1.FC Wacker Plauen den wohl leichtesten Kontrahenten vor der Brust. Während Mühltroff seit fünf Partien nicht verloren hat, gelangen Wacker im gleichen Zeitraum ein Sieg und ein Remis.

Das reichte, um Schlusslicht VfB Lengenfeld auf Distanz zu halten. Der VfB liegt drei Zähler hinter Wacker und muss nun beim ergebnismäßig wiedererstarkten, aber personell arg gebeutelten SV Kottengrün (Platz 10) ran.

Die restlichen Teams der Liga spielen lediglich um bessere Platzierungen. Sehr zufrieden mit Rang 5 wird die SG Rotschau sein. Und mit einem Dreier bei der SG Unterlosa dürfte dieser den Rand-Reichenbachern kaum mehr zu nehmen sein, zumal der Neunte Unterlosa seit neun Spielen ohne Sieg ist und in dieser Zeit nur einen Punkt holte.

Ohne jeden Druck aufspielen können derweil Grün-Weiß Wernesgrün (Platz 12) gegen den 1. FC Rodewisch (Rang 7) ebenso wie der Achte BSV Irfersgrün gegen den Elften FC Werda.

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