FSV Treuen verschenkt zwei Punkte

In der Fußball-Landesklasse der Männer hat Treuen in Schneeberg 1:1 gespielt. Der Reichenbacher FC siegte mit 2:1 beim ESV Lok Zwickau.

FC Concordia Schneeberg - FSV Treuen 1:1 (0:1): In Schneeberg hatte der FSV Treuen am Samstag bis in die 87. Minute geführt, um dann doch nur mit einem Zähler im Gepäck die Heimreise anzutreten. Treuens Trainer Jens Degenkolb: "Vorher hätte ich blind den einen Punkt unterschrieben, jetzt bin ich traurig. Wir haben zwei sichere Tore nicht gemacht, da wäre der Deckel drauf gewesen." So bekomme man aber in einem hektischen Spiel noch den Ausgleich. "Den Punkt nehmen wir gerne mit, haben ihn mit der Verletzung von Tom Rausch aber teuer erkauft." In der 10. Minute hatte der Pfosten das 1:0 für die Concordia verhindert. Treuen ging nach einem Eckball durch Nils Rausch in Führung. Kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte trafen die Gastgeber wieder nur den Pfosten des FSV-Tores. Im letzten Drittel verhinderte Schneebergs Schlussmann Schulze sichere FSV-Tore. In der 80. Minute verletzte sich Treuens Keeper Rausch, Wolf ging zwischen die Pfosten. Das nutzten die Gastgeber und kamen noch zum Ausgleich.

Statistik Treuen: T. Rausch (85. Diabagate), Scharschmidt (68. Wolf), Rink, Mussago, Weiß, Schwabe, Drehmann, Lenk, Kohl, Mierendorf, N. Rausch. Tore: 0:1 N. Rausch (20.), 1:1 Trültzsch (87.). Schiedsrichter: Blödel (Mühlau). Zuschauer: 65

ESV Lok Zwickau gegen Reichenbacher FC 1:2 (1:1): Jede Serie reißt einmal, auch die negative gegen den ESV Lok Zwickau. Im achten Anlauf nach dem Wiederaufstieg 2013 konnte der RFC erstmals die volle Punktzahl eintüten. Nach einem 2:1 bleibt er mit dem dritten Sieg in Serie nicht nur in der Erfolgspur, sondern drang erstmals in den einstelligen Tabellenbereich vor.

Die Jungs von Steve Gorschinek erwischten auf dem Marienthaler Kunstrasen einen Start nach Maß: Gleich die erste Ecke brachte die Führung: Reiher sprang am höchsten, seinen Kopfball verlängerte Loks Kretschmar ins eigene Netz. Zwickau zeigte sich vom Rückstand getroffen und hatte Glück, dass Kühn wenig später (5.) nur das Außennetz traf und auch Dathes Heber über den herauseilenden Tormann sowie das Gebälk zischte (26.). Ein Kunststoß von Neuper brachte Lok aus dem Nichts den Ausgleich. Die Hausherren bekamen Oberwasser, doch bis zur Pause verbuchte Reichenbach durch Kühn noch einen Lattenkopfball (40.). Nach Wiederbeginn verstrickten sich beide Teams im Klein-Klein. Brenzlig wurde es nur selten. Das änderte sich nach der erneuten Führung der Vogtländer, die Kühn mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern erzielte. Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Den hätte der RFC entschärfen können, als Papkalla im Strafraum umgerempelt wurde, aber Abwehrchef Strobel mit dem fälligen Elfer an Lok-Keeper Weber scheiterte (78.).

Die Gastgeber rannten bis zum Ende an. Mit Glück und Geschick rettete Reichenbach den Vorsprung über die Zeit. Seidel klärte für seinen geschlagenen Schlussmann auf der Linie (89.). Loks Bräu fehlten bei seinem Seitfallzieher (90.+2) die berühmten Zentimeter.

Statistik Reichenbach: Rahm, Seidel, Strobel, Tenner, Albert, Particke, Kühn, Demmler, Papkalla (79. Krell), Reiher (66. Rehwald), Dathe (83. Fügmann). Tore: 0:1 Kretschmar (3./Eigentor), 1:1 Neuper (35.), 1:2 Kühn (69.). Schiedsrichter: Köhler (Chemnitz). Zuschauer: 120

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