Kreisverband würdigt Arbeit seiner Schiedsrichter

Die Abteilungsleitertagung der vogtländischen Fußballer bot einen würdigen Rahmen für Ehrungen. Allerdings kamen auch Probleme auf den Tisch.

Schreiersgrün.

71 der 76 Vereine waren am Freitagabend bei der Abteilungsleitertagung des Vogtländische Fußball-Verbandes (VFV) in der Sportgaststätte Schreiersgrün vertreten. Bevor Präsident Andreas Wehner und Geschäftsführer André Rabe eine kurze Bilanz für 2017/18 zogen und auf die bevorstehende Saison eingingen, gab es Ehrungen und Applaus für jene, ohne die es im Fußball nun mal nicht gehen würde, die Schiedsrichter.

Jürgen David von der VSG Weisensand wurde für über 22 Jahre Vereinsarbeit und Schiedsrichtertätigkeit mit der Ehrenuhr des DFB geehrt. Andreas Wehner betonte, dass die Ausgezeichneten meist nicht nur als Schiedsrichter unterwegs sind, sondern oft mehrere Funktionen im Verein ausüben. Die Ehrennadel des Sächsischen Fußballverbandes in Bronze erhielten Michael Böhm (Wernesgrün), Ulrich Meinel (Großzöbern), René Gutjahr (Lengenfeld), Reinhard Günther (Oelsnitz), Bernd Heinrich (Adorf) und Enrico Jahn (Schöneck). Mit Silber wurden Jörg Wohlrab (Wernesgrün) und Bernd Reinhold (Reichenbach) geehrt. Beide sind über 40 Jahre als Schiedsrichter und anderweitig aktiv. Dies zeigt auch, dass dringend Nachwuchs benötigt wird.

Andreas Wehner dankte nochmals allen Beteiligten des FSV Weischlitz für die Durchführung des Pokalwochenendes. Nach der Überflutung des Geländes eine Woche vorher, wurde schier Unmögliches geleistet, sagte er.

Der zweite Verbandstag im Mai trägt aus der Sicht des VFV erste Früchte der gemeinsamen Arbeit. So konnten junge Sportfreunde in die Verbandsarbeit integriert werden. Insgesamt muss die Nachwuchsarbeit ausgebaut und stabilisiert werden. In der Saison 2018/19 nehmen 299 Mannschaften am Spielbetrieb teil, davon 286 auf Kreisebene. Dies bedeutet insgesamt einen Rückgang von 50 Mannschaften. Andreas Wehner machte darauf aufmerksam, dass dies nicht nur auf die demografische Entwicklung zurückzuführen ist. Darum gelte es, die Anstrengungen zu intensivieren.

Geschäftsführer André Rabe verwies auf die verbesserte Zusammenarbeit mit den Vereinen und den aktuelleren Internetauftritt des VFV. Dabei gebe es jedoch noch beträchtliche Reserven. Die im Laufe der Tagung bekannt gegebenen Regeländerungen des DFB sorgten bei den Anwesenden für einiges Lächeln. Manche Änderung stieß auf Unverständnis beziehungsweise war die bisherige Fassung schon unbekannt oder nicht relevant.

Der VFV und seine Vereine sehen sich insgesamt auf einem guten Weg. Dies äußerten auch die Vertreter der Vereine in Einzelgesprächen und im Erfahrungsaustausch.

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