Leubnitzer Kegler feiern den größten Erfolg ihrer Geschichte

Zum zweiten Mal nach 2003 gelang der Mannschaft der Aufstieg in die 1.Bezirksklasse. Abteilungsleiter René Dietzsch sorgte nun noch für die Krönung.

Leubnitz.

Als der Leubnitzer SV die vergangene Saison der 2. Bezirksklasse auf dem vierten Platz beendet hatte, wurde das schon als großer Erfolg gefeiert. Aber was in der Saison 2016/17 passierte, toppte alles. Ziel war für das Team um Mannschaftsleiter Mathias Kuhn in der vierten Saison in der 2. Bezirksklasse einmal mehr der Klassenerhalt. Der Saisonstart ging mit drei Auswärtsniederlagen in Folge dann auch noch daneben. Nach fünf Spieltagen lag Leubnitz auf dem sechsten Platz.

Doch die Mannschaft ließ den Kopf nicht hängen und startete eine einmalige Serie. Bis zum 14. Spieltag ging nur noch ein einziger Kampf verloren. Alle Heimkämpfe wurden gewonnen, hinzu kamen Auswärtssiege bei Hartenstein/Zschocken und in Mehltheuer, bevor es zum Showdown um die Meisterschaft nach Grünhain ging. Dort hatten die Leubnitzer bis dahin immer hoch verloren. Es ging hin und her, vor dem letzten Kegler lagen die Vogtländer 33 Holz hinten. Doch es kam ja noch René Dietzsch. Der stellte mit 579 Holz einen Bahnrekord der Männer auf. Sein Gegner kam nur auf 483. Damit siegten die Leubnitzer mit 3181:3118 Holz sowie 5:3 Mannschaftspunkten, sicherten die Meisterschaft und den Aufstieg.

Durch eine konstant starke Saison beendete René Dietzsch zudem die Einzelwertung der 2. Bezirksklasse mit dem hervorragenden dritten Platz. Damit konnte er sich wie Rico Dölz (6.) und Matthias Kuhn (14.) für die Bezirksmeisterschaft qualifizieren. Durch starke Leistungen bei der Qualifikation in Cranzahl und beim Vorlauf in Krummenhennersdorf qualifizierte Dietzsch sich für das Finale der besten Acht der Bezirksmeisterschaft in Stangendorf.

Dort gab es vor dem Finale noch eine Vorrunde. Nach starkem Beginn baute der Leubnitzer etwas ab und rettete sich nur durch einen Fehler des Flöhaers Mrosek mit einem Holz Vorsprung ins Finale der letzten Vier. Was dort passierte, geht in die Vereinsgeschichte ein. RenéDietzsch spielte die Gegner schwindelig, gewann das Finale mit 21Kegeln Vorsprung und für die Bahn in Stangendorf hervorragenden 553 Holz vor Bundesligakegler Daniel Höring aus Mehltheuer und Christian Seydel vom SV Schönberg. Das bedeutet zugleich die Qualifikation für die Landesmeisterschaft. (fp)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...