Motorsport - Rodewischer erneut Europameister

Donington/Oschersleben.

Stefan Tennstädt aus Rodewisch hat im englischen Donington beim vierten Lauf zum International Classic Grand Prix, der Europameisterschaft im klassischen Motorradrennsport, seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Sehr große Fahrerfelder mit vielen britischen Gaststartern, die die Chance nutzten, auf der berühmten Grand-Prix-Rennstrecke zu starten, machten die Sache für den Rodewischer nicht leicht. Unter diesen Umständen zog sich Tennstädt auf seiner Bakker Rotax gut aus der Affäre. Bei miesem, regnerischem Wetter errang der Rodewischer auf dem rutschigen Kurs Platz2 in der Tageswertung. Er wurde damit nach 2018 erneut Europameister im klassischen Motorradrennsport. Derweil hat Henry Kettner aus Rebesgrün beim sechsten Lauf zur European Moto-Trophy in der Motorsportarena Oschersleben nicht sein bestes Rennwochenende erwischt, konnte aber trotzdem solide punkten. In der Klasse bis 125 Kubikzentimeter belegte Kettner auf Aprilia RS in der Magdeburger Börde die Plätze 8 und 10. In Abwesenheit von Stefan Tennstädt hielt in der den 250-Kubikzentimeter-Klasse der gebürtige Auerbacher Thomas Wittig die Fahne des Vogtlandes hoch. Mit seiner selbst getunten Yamaha TZW raste Wittig im ersten Rennen vom sechsten Startplatz auf den dritten Podiumsrang. Im zweiten Rennen verfehlte er das Treppchen als Vierter knapp. (sfrl)

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