Rebels gewinnen Hitzeschlacht

Auch im dritten Saisonspiel der Verbandsliga bleiben die vogtländischen American Footballer ohne Punktverlust. Gegen die Wittenberg Saints gab es einen klaren 47:0-Heimsieg.

Treuen.

Die Sonne brennt und die Vogtland Rebels bestreiten ihr Heimspiel in der Verbandsliga Mitteldeutschland gegen die Wittenberg Saints auf dem Rasen im Treuener Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion. Ein leichtes Unterfangen ist die Partie am Sonntag für keinen der Beteiligten gewesen. Im Gegenteil: Es war eine echte Hitzeschlacht. Die Rebels haben die Oberhand behalten und konnten sich mit 47:0 (13:0; 21:0; 14:0; 0:0) gegen die Wittenberger, die lediglich in einer Minimalbesetzung mit 22 Sportlern angetreten sind, durchsetzen. Damit haben die Rebels in ihrer bisherigen Karriere im American Football eines der höchsten Ergebnisse erzielt.

Wie Rebels-Headcoach Thomas Schulze sagt, habe man von den Gästen keine allzu große Gegenwehr verspürt. "Wir sind viel gelaufen und haben einen Großteil der Punkte auch über den Lauf geholt", so Schulze. Man habe sich im Training auf Standard-Spielzüge konzentriert, habe diese auf dem Feld gut umgesetzt und das habe gegen die Saints den erhofften Erfolg gebracht. Besonders die Offense habe einen guten Job gemacht.

Von Verletzungen sind die Gastgeber verschont geblieben. Jedoch hat es bei den Gegnern zwei Verletzte gegeben. Schulze zeigt sich soweit zufrieden, doch eine Sache ärgert den Coach etwas: "Das ist unsportliches Verhalten der Mannschaft, die sich bei hoher Führung zu sehr freut. Es gehört sich, mit seinem Gegner respektvoll umzugehen."

David Schiller, der als Widereceiver zur Offense der Rebels gehört, hat gegen die Wittenberg Saints zwei Touchdowns für die Rebels erzielt. "Es war kein einfaches Spiel für uns und sehr anstrengend." Die Hitze hat den Sportlern zu schaffen gemacht. Immerhin ist das Thermometer am Nachmittag auf über 35 Grad geklettert. "Es war einfach nur warm. Bei der Hitze musste man schon aufpassen, dass man standhaft bleibt und nicht anfängt zu schwächeln."

Diesen Sonntag haben die Rebels eine Mammut-Aufgabe vor sich. "Das wird ein richtig harter Brocken für uns", sagt Schiller. Die Vogtländer treffen als aktueller Tabellenführer dann auswärts auf die Freiberg Phantoms. Da die Mittelsachsen als unmittelbare Verfolger mit zu den Favoriten der Staffel zählen, müssen die Rebels richtig Gas geben. Headcoach Thomas Schulze spricht vom entscheidenden Spiel: "Gegen Freiberg können wir mit voller Kapelle antreten."

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