Rebels zwingen auch Freiberg in die Knie

Die American Footballer aus dem Vogtland haben auch das zweite Spiel der Verbandsliga gewonnen. Das lag auch an der Unterstützung einer großen Kulisse in Treuen.

Treuen.

Gameday im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion in Treuen: Auf dessen Rasen haben die Vogtland Rebels gestern die Freiberg Phantoms am zweiten Spieltag der Verbandsliga 14:7 geschlagen. Nachdem die American Footballer aus dem Vogtland bereits gegen die Saalfeld Titans zum Auftakt der Saison auswärts souverän 38:0 siegten, führt das Team um Headcoach Thomas Schulze die Tabelle der Verbandsliga Mitteldeutschland mit 4:0 Punkten vor Freiberg und Saalfeld (je 4:2) an. Eine tolle Kulisse von 730Zuschauern verfolgte den ersten Heimauftritt der Spielzeit.

"Es war ein Arbeitssieg - ein Footballspiel, das man sich nicht schöner hätte wünschen können. Es ging hin und her", sagt Schulze, der von einem ausgeglichenen Spiel spricht. Beide Mannschaften mussten mit der Defense gegenhalten. "Freiberg hat auch mit der Offense wunderbar gespielt und uns immer wieder vor Probleme gestellt. Am Ende war es reiner Wille. Das kann man nicht trainieren, das ist reine Kopfsache. Aus meiner Sicht war der Sieg von unserer Seite etwas mehr gewollt."

Der Coach verliert dabei nicht den Blick für Schwachstellen: "In der Offense haben wir uns durch kleine Fehler immer wieder selbst bestraft. Wir sind gut über den Platz marschiert, standen vor der gegnerischen Endzone, und dann sind wir immer wieder durch individuelle Fehler zurückgefallen." Man habe es nicht geschafft, schon eher etwas Ruhe reinzubringen und eine Entscheidung zu erzwingen, so der Coach. Für seine Defense findet der Trainer aber nur Lob: "Die Jungs haben das super umgesetzt."

Im Großen und Ganzen sei es ein faires Spiel gewesen. Sicher spielen Emotionen eine Rolle, aber es sei alles im Rahmen geblieben. Spieler des Tages war in den Augen des Coachs Nico Kunz: "Er ist immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Er hatte sich leicht verletzt, hat das Spiel aber durchgezogen." Der 28-jährige, der zuvor in Radebeul gespielt hat, ist seit diesem Jahr neu im Team der Rebels. Für den Widereceiver war es das erste Heimspiel in Treuen: "Zuvor habe ich noch nie vor so vielen Zuschauern gespielt. Das ist natürlich fürs Adrenalin das Beste, was man haben kann. Wir hatten einen harten Gegner, aber es war auch schön, mit Freiberg auf Augenhöhe spielen zu können. Dann freut man sich über einen Sieg umso mehr."

Die Rebels haben zwei leicht Verletzte zu beklagen. Jan Rubitzko musste vom Rettungsdienst behandelt werden, konnte danach aber wieder nach Hause. Anders sieht es bei Jeffrey Degelmann, der mit einer Knieverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Thomas Schulze hofft, dass beide beim nächsten Spiel wieder mit auf dem Platz stehen können.

Zunächst kommt aber auf die Vogtland Rebels eine lange Pause von vier Wochen zu. Weiter geht es erst am 16. Juni mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Suhl Gunslingers.

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