Schneller Vogtländer nähert sich dem Podium

Motorsport: Toni Wolf will seinen Aufwärtstrend im Porsche Cup fortsetzen

Zandvoort.

Für Toni Wolf geht es im Porsche Carrera Cup Deutschland aktuell Schlag auf Schlag. In Deutschlands schnellstem Markenpokal steht bereits das dritte Rennwochenende in Folge an. Diesmal geht es auf dem Circuit Park Zandvoort in den Niederlanden um die nächsten Punkte. 29 Fahrer werden am Wochenende auf der ehemaligen Formel-1-Strecke am Start sein, darunter auch der junge Mann aus Schönbrunn in seinem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup.

Nach der tollen Aufholjagd am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring von Platz 15 auf 6 hat Toni Wolf hohe Erwartungen und freut sich auf die beiden Rennen in den Niederlanden. "Unser Team verbessert sich immer mehr und auch die Zusammenarbeit wird immer besser", sagt er. Die Top fünf oder gar sein erstes Podium im Porsche Carrera Cup sind seine großen Ziele bis zum Saison-Ende im September in Hockenheim. Zandvoort ist eine Strecke, die der 19-jährige Vogtländer noch aus seiner Zeit in der ADAC Formel 4 kennt. Im Porsche war er zwar noch nicht auf dem Dünenkurs unterwegs und auch an den Testfahrten Anfang der Woche konnte Toni Wolf nicht teilnehmen. Dennoch überwiegt bei ihm der Optimismus. Zandvoort wird gerne als Rennstrecke der alten Schule bezeichnet, mit wenig Auslaufzonen und vielen Kiesbetten. Die Strecke ist 4,3 Kilometer lang und fordert den Fahrern einiges ab.

Beinahe hätte Toni Wolf an diesem Wochenende ein Doppelprogramm gehabt. Sein Team Car Collection Motorsport tritt auch im ADAC GT Masters an. Da einer der zwei Fahrer verhindert ist, war kurz angedacht, den Schönbrunner einspringen zu lassen und ihn auch auf dem Mercedes-AMG GT3 fahren zu lassen. Das Team entschied sich jedoch nun kurzfristig, in Zandvoort im ADAC GT Masters zu pausieren. So kann sich Toni voll und ganz auf seine Aufgaben im Porsche 911 GT3 Cup konzentrieren, um das optimale Ergebnis rauszuholen. (susr)

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