Toni Rudolph glückt Ehrentreffer zur Platzweihe

Das sanierte Lengenfelder Stadion ist am Samstag eröffnet worden. Die Zuschauer sahen einen 12:1-Sieg des Fußball-Regionalligisten Auerbach.

Lengenfeld.

Viel mehr hätten sich die Fußballfans am Samstag beim Jubiläum 110 Jahre VfB Lengenfeld nicht wünschen können: Bei der Eröffnung des sanierten Rasenplatzes erlebten die Zuschauer bei wunderschönem Wetter ein sehenswertes Fußballspiel. Dass sich beim Aufeinandertreffen zwischen Vogtlandliga und Regionalliga der Favorit durchsetzen würde, war von vornherein klar. Und so siegte der VfB Auerbach auch in dieser Höhe verdient mit 12:1 (6:0).

"Das Ergebnis war im Rahmen dessen, was das Spiel hergegeben hat", sagte Auerbachs Trainer Sven Köhler. "Passend zur Platzweihe haben wir ja auch ein Gastgeschenk mitgebracht", fügte er an - in Anspielung auf das Gegentor.

Über den Ehrentreffer freuten sich die Gastgeber natürlich besonders. "Es war unser Ziel, den Ehrentreffer zu erzielen", sagte Lengenfelds Kapitän Norman Berger. In der zweiten Halbzeit nutzte sein Team eine Unaufmerksamkeit in der Auerbacher Defensive. Toni Rudolph traf zum umjubelten 1:7-Zwischenstand. "Im ersten Moment hat mich der Gegentreffer natürlich geärgert", meinte Auerbachs neuer Coach.

Doch die schlechte Stimmung war schnell verflogen. Sein Team zeigte an diesem Nachmittag, dass es innerhalb der vergangenen Woche weitergekommen ist. Nach dem 10:0 gegen Wildenau zeigte Auerbach - allerdings mit einer anderen, besseren Aufstellung - weiter eine kräftigen Torhunger. "Ich hatte keine Tormarke vorgegeben, da ich Lengenfeld auch nicht genau einschätzen konnte", sagte Köhler. Als sein Team zur Pause bereits 6:0 führte, war absehbar, dass diesmal das Ergebnis noch etwas höher ausfallen würde. "Wir haben es phasenweise offensiv recht gut gemacht. Im Vergleich zu Wildenau kam uns der große Platz natürlich entgegen", sagte Köhler.

Und der kann sich sehen lassen: Hätte Lengenfeld vor dem Spiel den gepflegten Rasen noch etwas gewässert, wäre der Ball wohl noch flüssiger durch die Auerbacher Reihen gelaufen. Dann wäre Lengenfeld noch etwas weiter am Ziel vorbeigeschrammt. "Wir wollten ein einstelliges Ergebnis", sagte Trainer Knut Göbel. "Aber dass es am Ende so ausgeht, ist auch völlig in Ordnung." Streckenweise stand seine Defensive sicher und entschärfte die Auerbacher Angriffe. "Dass sie uns aber wegrennen würden, ist doch normal", ergänzte Göbel. "Wir wollten uns ordentlich präsentieren und den Lengenfeldern zeigen, dass wir nicht so schlecht sind wie in der letzten Saison." Daher verursachte wohl auch das Dutzend Gegentore keine allzu großen Schmerzen.

Die Qualität machte den Unterschied. Das bestätigte auch Norman Berger, der in der Defensive sich oft mit Regionalliga-Torjäger Marc-Philipp Zimmermann duellierte. "Sie waren uns stets eine Schritt voraus", sagte der Lengenfelder. Zimmermann traf erstmals in der Vorbereitung und zwar gleich doppelt. Ebenfalls erfreulich aus Auerbacher Sicht: Philipp Müller fügte sich nach seiner einjährigen Verletzungspause mit einem Tor ein. Er erzielte den 12:1-Endstand vom Elfmeterpunkt.

Statistik Tore: 0:1 Miertschink (4.), 0:2 Kadric (9.), 0:3 K. Müller (22.), 0:4 Zimmermann (31.), 0:5 Lietz (39.), 0:6 Zimmermann (41.), 0:7 Kunert (46.), 1:7 Rudolph (59.), 1:8 Shoshi (62.), 1:9, 1:10 Lietz (63./66.), 1:11 Shoshi (67,.), 1:12 Ph. Müller (79./FE). SR: Markowitz (Zwickau).Zuschauer. 150.

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