Wölfe ziehen Chemnitz den Zahn

In der Handball-Bezirksliga musste der VfB Lengenfeld bei der HSG Sachsenring eine knappe Niederlage hinnehmen. Rodewisch wurde seiner Favoritenrolle gerecht.

Bezirksliga Männer: HSG Sachsenring - VfB Lengenfeld 20:19 (11:11): Lengenfeld erhoffte sich den Schwung vom letzten Heimsieg mitzunehmen und wollte dem neuen Cheftrainer René Schille einen erfolgreichen Einstieg bereiten. Die Anfangsphase gehörte jedoch der Mannschaft aus Hohenstein. So erzielte der Gastgeber das erste Tor und baute über die Stationen 4:2 und 6:3 die Führung aus. In dieser Phase wurden von den Lengenfeldern im Angriff zu schnell unvorbereitete Würfe genommen und in der Defensive fehlte die Absprache zwischen Torhüter und Vorderleuten. In der 20. Spielminute baute die HSG Sachsenring den Vorsprung auf vier Tore aus. Jedoch gab sich die Lengenfelder Mannschaft nicht auf und motivierte sich in einer Auszeit noch einmal neu. Dies sollte Früchte tragen und so konnte man auf Basis einer starken Abwehr den Abstand Tor um Tor verringern. Die Abwehr um den Mittelblock Christian Schramm und Alexander Rudolph ließ bis zur Halbzeit nur noch ein Tor der Heimmannschaft zu. Offensiv überzeugte in dieser Phase Andreas Streng mit einer nervenstarken Leistung von der Siebenmeterlinie. Er kam bis zum Ende des Spiels auf sieben Tore und war damit der erfolgreichste Werfer des VfB Lengenfeld. Mit einem 11:11 ging es in die Kabine.

Die Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts gehörte den Lengenfeldern. Man drehte mit einem Doppelschlag das Spiel und erzielte die erste Führung in diesem Spiel. Bis zur 42. Spielminute bauten die Lengenfelder Handballer die Führung bis auf drei Tore aus. Doch wurde dieser Schwung nicht bis in die Schlussphase mitgenommen. Die Offensive geriet ins Stocken und man erzielte bis zum Schlusspfiff nur noch zwei Tore. So drehte die Heimmannschaft das Spiel. Die Lengenfelder kamen durch Justin Fuchs eine Minute vor Schluss zum Anschluss. Lengenfeld bekam nochmal den Ball, konnte den Ausgleich gegen den Verbandsligaabsteiger aber nicht mehr erzwingen. (tmin)

Statistik Lengenfeld: A. Rink, Strauß, Streng (7/6), Rudolph (1), J. Fuchs (2), C. Fuchs, P. Rink (4), Luderer (1), Schramm, Möckel (2), Wolf (2)

1. Bezirksklasse Männer: Rodewischer Handballwölfe - Chemnitzer HC II 29:26 (14:15): Gegen den Chemnitzer HC II wollte der RHW beide Zähler einfahren, zumal der Gegner durch Abgänge von Leistungsträgern in die erste Mannschaft nicht mehr so stark einzuschätzen ist, womit die Favoritenrolle bei den Rodewischern lag.

Obwohl alle Umstände eigentlich hätten beflügeln müssen, wirkte das Spiel der Hausherren von Beginn an zerfahren und verkrampft. So gingen die Gäste auch mit 2:0 in Führung. Dass diese nicht noch höher ausfiel, war den Paraden von Enrico Bloch zu verdanken. Zwar gelang in der 15. Minute der Ausgleich zum 7:7, aber wieder folgte eine Phase mit ausgelassenen Torchancen und technischen Fehlern. Der Wachrüttler für die Rodewischer war dann ausgerechnet eine Zeitstrafe beim Stande von 8:11. In Unterzahl stellte man plötzlich die bis dahin auffälligen Fehlerquellen ein. Abwehr und Torwart ließen kaum noch etwas zu und vorn traf man endlich. Mit einem Zwischenspurt gingen die Wölfe erstmals beim 13:12 in Führung. Bis zur Pause kassierten die Rodewischer aber wieder drei Gegentore zum 14:15.

War der erste Durchgang als ausbaufähig zu bezeichnen, stand mit Wiederanpfiff eine ganz andere Mannschaft auf der Platte. Die Gäste konnten zwar bei eigenem Anwurf zunächst erhöhen, doch fortan bestimmte Rodewisch die Partie. Bis zur 45. Minute hatte Rodewisch das Spiel gedreht. Rodewisch behauptete seinen Vorsprung und profitierte zudem vom schlechten Überzahlspiel des Gegners. Chemnitz stemmte sich gegen die drohende Niederlage, aber die Wölfe hatten auf alles eine Antwort parat. In der 56. Minute war beim 28:23 der Deckel drauf. Bis zum Abpfiff betrieb der CHC noch etwas Ergebniskosmetik. Kommende Woche sind die Wölfe bei Vorjahresmeister Einheit Plauen II gefragt. (sebt)

Statistik Rodewisch: Bloch, Kämpfer - Bretschneider, Groß (2), Kistner (1), Lippold (2), Loebe, Lösel (1), Maslo (12/4), Meisinger (4), Walter (7)

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