Chemnitzer Weihnachtsmarkt: Mindestlohn sorgt für größeren Verlust

Die Stadt Chemnitz hat mit dem Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr ein deutlich größeren Verlust eingefahren als im Jahr zuvor. Wie aus einer Antwort des zuständigen Bürgermeisters Miko Runkel auf eine Ratsanfrage von Pro Chemnitz hervorgeht, lag das Minus im vergangenen Jahr bei knapp 100.000 Euro. Den Weihnachtsmarkt im Dezember 2016 hatte die Kommune noch mit einem Verlust von knapp 90.000 Euro abgeschlossen.

Grund für die Steigerung sind laut Runkel deutlich höhere Lohnkosten für die Organisatoren. Im Januar 2017 war in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn noch einmal um 0,34 Euro pro Stunde angehoben worden. (su)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
10Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 7
    0
    ZwischenDenZeilen
    06.03.2018

    @Redaktion: bitte dazu recherchieren. Welche Ursachen gibt es wirklich für mindestens 190.000 Eur Miese?
    Das reine Abschreiben von Pressemitteilungen ist KEIN Journalismus !!

  • 4
    0
    gelöschter Nutzer
    06.03.2018

    Soso, der angehobene Mindestlohn ist die Ursache für die Mehrkosten.
    Wenn das am erhöhten Mindestlohn liegt, frage ich mich ernsthaft, wer hat die 10.000 ? kassiert? Doch sicher nicht diejenigen die den Markt auf und abgebaut haben. Ich schätze mal, das meiste ist in Taschen geflossen bei Leuten, die das wenigste mit dem Markt zu tun hatten. Eine Unterschrift kostet ja schon Unsummen. Und wieviele werden für den Markt gebraucht? Der erhöhte Mindestlohn ist wohl da die kleinste Summe.

  • 8
    0
    Zeitungss
    05.03.2018

    Die Organisatoren auf Mindestlohn setzen, wäre doch wohl angemessen, oder ??????

  • 13
    0
    HHCL
    04.03.2018

    Das muss man erstmal schaffen: Den durchaus erfolgreichen Chemnitzer Weihnachtsmarkt so umständlich zu organisieren, dass man bereits (min.) das zweite Jahr in Folge mit einem satten Minus heraus geht. Jeder in der Wirtschaft Tätige wird sich vor Verwunderung schütteln. Der Mindestlohn ist auch nur an 10.000 Euro "Schuld". 90.000 hat die Stadt auch ohne schon zusammen organisiert. Da läuft irgendwas gewaltig schief im Rathaus!

  • 9
    0
    Hankman
    04.03.2018

    Ach, der Mindestlohn schon wieder. Na, das konnte ja keiner ahnen, dass ab 1. 1. 2017 endlich eine verbindliche Lohnuntergrenze gilt. Kam doch völlig überraschend. (Ironie off) Fazit: Man muss halt besser kalkulieren. Notfalls eben ein wenig an den Standgebühren schrauben. Oder die Fläche ein wenig vergrößern. Wenn ich mich recht entsinne, gibt es immer mehr Bewerbungen als Standplätze. Also ...

  • 18
    0
    ZwischenDenZeilen
    04.03.2018

    Hm Mal überschlagen: 0,34 Eur Differenz verursachen 10.000 Eur Mehrkosten. Bedeutet, es sind 30.000 Stunden Oeganisation angefallen?? Bedeutet, 100 Leute arbeiten 300 Stunden also 2 Monate Vollzeit daran? Mit Gesamtpersonalkosten von fast 300.000 Eur? ..
    Stadtrat: bitte nachfragen. Hier stimmt was nicht.

  • 10
    2
    Pixelghost
    04.03.2018

    Was? Mindestlohn? So viel? Warum werden als Organisatoren keine 1-Euro-Jobber- eingestellt? Dann hätte der Markt mit einem dicken Plus abgeschlossen. Das wäre dann das, was sich der Chemnitzer doch wünscht. Und keine miesen Schlagzeilen...

    Zyn aus.

  • 21
    0
    Deluxe
    04.03.2018

    Ja, der böse, böse Mindestlohn - er ist schon schlimm.

    Daß man sich als Kommune nicht schämt, sowas laut zu sagen...

  • 5
    2
    Pixelghost
    04.03.2018

    http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/aktuelles/ausschreibungen/marktausschreibung/chemnitzer-weihnachtsmarkt/index.html

  • 10
    4
    ArndtBremen
    04.03.2018

    Ich hätte da auch mal eine Ratsanfrage. Wie hoch ist denn die Standgebühr für eine einfache Bratwurstbude (so 6qm)?



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...