Wenig Zuspruch für "Freiberger Stadtspaziergang"

Freiberg. Der von Unbekannten angekündigte "Freiberger Stadtspaziergang" hat wenig Resonanz erfahren. Kurz nach 15 Uhr hatten sich rund 20 Personen auf dem Schlossplatz versammelt, wo die - nicht bei den zuständigen Behörden angemeldete - Veranstaltung beginnen sollte. Ein Teil der Gruppe zerstreute sich aber schnell wieder. Sie habe mit 200 bis 300 Teilnehmern gerechnet, sagte eine ältere Dame, bevor sie den Schlossplatz wieder verließ.

Zum Schluss starteten rund zehn Personen in die Altstadt. Ein Teilnehmer verteilte ein "Infoblatt" über die Christenverfolgung speziell in "islamisch geprägten Ländern", die auf dem Flugblatt in Bezug zur deutschen Asylpolitik gesetzt wurde. Eine koordinierte Route des sogenannten "Stadtspaziergangs" gab es dem Anschein nach nicht. Auch blieb die Gruppe nicht immer zusammen.

Wer als "Freiberger Bürger" zu dem "Stadtspaziergang gegen Politikversagen und Extremismus" aufgerufen hat, ist offen. Gegenüber der "Freien Presse" gab sich heute niemand als Organisator zu erkennen. (kok)

 

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