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Der Kampf ums Kind

Chemnitz. Väter von heute wechseln Windeln und nehmen Elternzeit. Doch wird diese neue Rolle auch nach einer Trennung von der Mutter des Kindes berücksichtigt - bei  Sorgerechtsprozessen? Viel zu wenig, ...

erschienen am 21.12.2015

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Kommentare
9
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 22.12.2015
    11:11 Uhr

    BertaH: @saftpresse ... ja klar lassen wir die Kinder entscheiden. Aber ab wann und für was alles? Kinder wollen auch nicht zur Schule oder mal in den Kindergarte. Sollen sie das dann auch entscheiden. Genau diese Entscheidung bringt Kinder in den Loyalitätskonflikt. Erspart den Kindern dies!

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  • 22.12.2015
    00:11 Uhr

    birdy74: Schade, dass Frau Thieme nicht verstanden hat, dass es bei dem Thema um das Wohl des Kindes geht und nicht um das der Mutter. Natürlich tut es den meisten Müttern weh, wenn das Aufenthaltsbestimmungsrecht dem Vater zugesprochen wird. Aber glaubt Frau Thieme ernsthaft, dass dies nur ein Problem der Mütter ist? Und natürlich gibt es solche Väter, die Frau Thieme als schlechte Beispiele heranzieht. Aber rechtfertigt das, die Väter generell als weniger gut geeignet für die Kindeserziehung abzustempeln. Kindern die Mutter zu entziehen, muss die Ausnahme sein, sagt sie. Dieser Argumentation folgend muss es also die Regel sein, Kindern den Vater zu entziehen? Vor Gericht wird es in diesen Fragen leider keine objektive Gerechtigkeit geben. Für die Kinder kann man nur hoffen, dass die Eltern erwachsen genug sind, selbst die für alle Beteiligten beste Lösung zu finden.

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  • 21.12.2015
    22:56 Uhr

    gelöschter Nutzer: Lasst die Kinder entscheiden, die wissen am besten was für sie das richtige ist. Akzeptiert diese Entscheidung und findet zu einen vernünftigen Umgang, dass entspricht am ehesten dem Kindeswohl. Um nichts anderes hat es zu gehen!

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  • 21.12.2015
    20:27 Uhr

    BertaH: Ich wünsche niemanden der sich trennt, dass er in die Mühlen des Familiengerichts wegen der Kinder gerät. Es ist von Fehlurteilen gespickt. Verfahrensbeistände, Gutachter, Rechtsanwälte und Richter die Urteilen ohne fundierte Ausbildungen genossen zu haben. Wenn Fehlurteile gefällt werden gibt es niemanden der die Verantwortung tragen muss. Macht der Gutachter fehler und es wird nach Gutachten geurteilt zieht sich der Gutachter aus der Affäre, da er nicht geurteilt hat. Somit muss er für Fehler auch keine Verantwortung tragen. Der Richter ebenso nicht, da er aufgrund des Gutachtens geurteilt hat. Familien werden auseinander gerissen, teilweise Kinder in Heime gesteckt, sogar ins Ausland. Ich würde mich eher für einen Verein engagieren wollen wo es generell um das Kindeswohl geht. Keine Väterrechtler ... keine Mütterlobby .... Daher kommt ja das hochstrittige. Der Geschlechterkampf ... der Kampf ums Geld nach einer Trennung. Ich erlaube mir mal zu behaupten, dass die Mehrzahl der Sorgerechts- und Umgangsrechtsprozesse vor Gericht nicht wegen der Kinder ausgefochten werden. Meist liegen die Gründe in anderen Trennungsthemen begraben und werden auf dem Rücken des Kindes ausgetragen. Menschen in Trennungen sind emotional angeschlagen ... das wird bei diesen Prozessen komplett außen vor gelassen. Es sind ja Erwachsene die müssen das Trennen können. PUSTEKUCHEN .... verletzter Stolz, Machtverlust, Ängste .... das kann nicht jeder beiseite kehren. Es sollte auch in Sorgerechtsprozessen auf das Thema eingegangen werden. Da findet man vielleicht eher einen Lösungsweg. MÜTTER und VÄTER ... es geht allein darum, dass das Kind keinen Schaden nimmt!! Daran müßt ihr euch immer wieder erinnern.

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  • 21.12.2015
    11:53 Uhr

    RalphSteinfeldt: Wer kämpft denn hier ums Kind? So "eindeutig" wie sich Frau Thieme positioniert, ist sind die Mitglieder des Vereins Mütterlobby aktiv und deren individuelle Gegner. Nachvollziehbar, wenn dann verhältnismäßig "viele Väter" als böse wahrgenommen werden. Schön, dass Frau Patt den Punkt trifft: "Das Kind will sich nicht entscheiden müssen zwischen Vater und Mutter. Es möchte zu beiden seinen früheren liebevollen Kontakt behalten können."

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