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Der ATSV Freiberg, hier mit Uwe Schieweg und Sebastian Günter (r.), hält in der Sachsenklasse Anschluss ans Mittelfeld.

Foto: Eckardt Mildner

ATSV schlägt zum ersten Sieg auf

In der Badminton- Sachsenklasse haben die Freiberger im vierten Anlauf das erste Erfolgserlebnis gefeiert. Es war aber eine knappe Sache.

erschienen am 14.11.2017

Freiberg. Uwe Schieweg ist ein Stein vom Herzen gefallen. "Dieser Erfolg war wichtig. Ich hoffe, dass jetzt der Knoten geplatzt ist", sagt der Routinier des ATSV Freiberg. Im vierten Anlauf haben die Freiberger Badmintonspieler am Sonnabend endlich den ersten Sieg in der neuen Sachsenklasse-Saison unter Dach und Fach gebracht - wobei sie aber auch beim 5:3 gegen das Schlusslicht TSV Blau-Weiß Röhrsdorf durchaus zittern mussten. Am Ende sei die Sache aber in Ordnung gegangen, so Schieweg.

Der erfahrene Linkshänder war erst zu Saisonbeginn in die Sachsenklasse-Mannschaft des ATSV aufgerückt, nachdem mit Uwe Göhler und Marcel Heinze zwei Stammspieler des Vorjahresfünften nicht mehr dabei sind. Zuvor war der 48-Jährige sechs Jahre lang Teamchef der zweiten Freiberger Vertretung in der Bezirksliga Dresden. Als Ziel in dieser Saison stehe "nur" der Klassenerhalt, sagt Schieweg - der aber keinesfalls ein Selbstläufer sei. Mindestens Platz 6 unter acht Teams muss am Ende zu Buche stehen, "möglichst aber Rang 5, um auch einer eventuellen Relegation aus dem Weg zu gehen", erklärt der Routinier.

Gegen Röhrsdorf brachten Uwe Schieweg und Sebastian Günther die Freiberger im 2. Herrendoppel in Führung (21:14, 21:18), die Anna Hasche und Gina Drotziger (21:19, 21:10) im Damendoppel ausbauten. Felix Liebscher/Sebastian Friedrich mussten sich im 1. Doppel geschlagen geben. Anna Hasche (21:10, 21:13) sowie das Mixed mit Liebscher/Drotziger (21:11, 21:8) stockten das Polster wieder auf, ehe Uwe Schieweg den entscheidenden fünften Punkt zum Sieg verbuchte. Mit 21:18 und 26:24 setzte er sich knapp, aber verdient durch. Die beiden anderen Herreneinzel gingen an den Ex-Sachsenligisten aus Röhrsdorf, der mit dem früheren Einzel-Sachsenmeister Jörg Hutzler durchaus prominent besetzt war.

Zuvor standen die Freiberger gegen Spitzenreiter DHfK Leipzig auf verlorenem Posten. Beim 1:7 konnten nur Felix Liebscher und Gina Drotziger ihre Gegner in Schach halten (14:21, 22:20, 21:17) und sorgten damit zumindest für den Ehrenpunkt. Mit nun 4:6 Punkten bleiben die Freiberger auf Platz 6 der Tabelle. Bis zum Zweiten (BC Stollberg/7:3) sind es aber nur drei Zähler Differenz. (sb/dgi)

 
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