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Der Mittweidaer Andreas Kirsten (r.) traf im Derby dreimal. Sein Team machte einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft.

Foto: Falk Bernhardt

Fortschritt gelingt Revanche

Das Spitzenspiel der Kreisliga hat die Mittweidaer Reserve gewonnen. In der Aufstiegsfrage hält sich die HSG Rochlitz/Geringswalde eine Hintertür offen.

erschienen am 13.02.2018

Mittweida/Rochlitz. In der Handball-Kreisliga ist den Männern des TSV Fortschritt Mittweida II die Revanche für die Hinspielniederlage bei der HSG Rochlitz/Geringswalde geglückt. Sie bezwangen die HSG mit 30:23 (12:12). Die Entscheidung fiel dabei erst in der letzten Viertelstunde. "Bis zur 46. Minute war noch nicht abzusehen, wer als Sieger das Parkett verlässt", sagt die Mittweidaer Handball-Abteilungsleiterin Grit Kopasz.

Die Fortschritt-Reserve konnte sich nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der beide Teams lange Zeit mit Toren geizten, auf drei Treffer absetzen. Doch die Gäste schlossen wieder auf. "In der Schlussphase ließen bei uns allerdings Kraft und Konzentration nach, weil unsere Auswechselbank nicht so gut besetzt war wie die der Mittweidaer", sagte HSG-Spieler Carsten Walther, der acht Treffer beisteuerte. "Da die Mittweidaer auch Verstärkung aus der ersten Mannschaft bekamen, konnten sie bis zum Schluss das Tempo hochhalten." Unter anderem lief Albert Keil mit bei Fortschritt auf. Somit wurde es am Ende sogar deutlich. "Der Sieg für Fortschritt geht in Ordnung, ist aber zwei bis drei Tore zu hoch ausgefallen", fügt Walther an.

Steffen Kopasz im Mittweidaer Tor wehrte über 50Prozent der Würfe ab und avancierte somit zum Matchwinner in der Schlussphase. Zudem erzielte das Mittweidaer Handball-Urgestein Stefan Wehling neun Tore und war damit bester Schütze der Hausherren.

Die aussichtsreichsten Chancen auf den Titel haben nun die Mittweidaer. Der VfL Waldheim III steht zwar an der Spitze, hat aber drei Spiele mehr bestritten. Da die Mittweidaer in den vergangenen Jahren als Kreismeister nie das Aufstiegsrecht wahrgenommen haben, würde die HSG Rochlitz/Geringswalde diesmal als Vizemeister den Gang in die 2. Bezirksklasse antreten, ähnlich wie Striegistal vor drei Jahren.

"Für uns macht es in der Kreisliga keine Freude mehr, da wir immer gegen die gleichen Gegner spielen", sagt der Rochlitzer Abteilungsleiter Alexander Goy, der erkrankt passen musste. "Wir wollen daher vor Waldheim die Saison abschließen." (rosd/gbö/cw)

 
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