VSV Oelsnitz verabschiedet sich mit Sieg aus der dritten Liga

Mit 3:0 gewannen die Vogtländer am Samstag ihr vorerst letztes Spiel in der dritthöchsten deutschen Spielklasse im Volleyball gegen das Schlusslicht VCO München.

Oelsnitz.

Der Wunsch nach einem versöhnlichen Saisonabschluss ist mit dem ersten und einzigen Rückrundensieg für die Drittliga-Volleyballer des VSV Oelsnitz am Samstagabend wahr geworden. Glatt mit 3:0 (25:17, 25:18, 25:20) gewannen die bereits abgestiegenen Sperken vor 200 Zuschauern in eigener Halle das Kellerderby gegen das Schlusslicht WWK VCO München und sind damit in der Endabrechnung der 3. Liga Ost Vorletzter. In dieser lediglich für die Statistik bedeutsamen Begegnung standen mit dem bereits in der Liga eingesetzten Jonas Krug sowie den Debütanten Ben Becher und Niclas Meinhold drei VSV-Nachwuchstalente auf dem Parkett.

Im letzten Match unter Regie des scheidenden Trainers Jan Pretscheck zeigten die Hausherren gegen einen allerdings schwächeren Kontrahenten wieder Ansätze der Leichtigkeit, die sie zu Saisonbeginn an die Tabellenspitze katapultiert hatte. Im ersten Satz hielt die Nachwuchsauswahl des Bayerischen Volleyballverbandes bis zum 4:4 mit. Danach erspielten sich die Vogtländer eine Führung, die sie nicht mehr hergaben. Zunächst zwei, drei Zähler vorn, landete der VSV letztlich einen recht klaren 25:17-Satzerfolg.

Auch im zweiten Spielabschnitt zogen die Oelsnitzer nach einem 4:4-Zwischenstand in Front und bauten ihren Vorsprung langsam aber sicher aus. Heymann versenkte den Ball schließlich zum 25:18-Satzgewinn. Im dritten Durchgang lagen die Bayern zwischenzeitlich 7:4 vorn, da die Einheimischen die Zügel ein klein wenig zu sehr schleifen ließen. Doch am Ende rappelten sich die Gastgeber noch einmal auf, machten mit vier Punkten in Folge aus einem 16:18 ein 20:18. Diesen Vorsprung rettete der VSV ins Ziel, Heymann erzielte mit dem 25:20 den vorerst letzten Oelsnitzer Zähler in der dritthöchsten Spielklasse.

Oelsnitz: Ahnert, Heymann, Singer, Becher, Claus, J. Hanitzsch, Neuber, Heinig, Meinhold, Schannwell, J. Krug, Masur.


Stimmen zur Saison

Jan Pretscheck (Trainer VSV Oelsnitz): "Ein toller Abschluss, mit dem wir uns bei einem tollen Publikum für die vorbildliche Unterstützung bedanken wollen. Ich wünsche dem VSV den sofortigen Wiederaufstieg. Genügend junge Talente dafür sind ja vorhanden, wie man heute gesehen hat, und bereit für die erste Mannschaft."

Alexander Krug (Sportlicher Leiter VSV Oelsnitz): "Wir wollten als kleines Trostpflaster wenigstens ein Spiel in der Rückrunde gewinnen, was ja geklappt hat. Wir werden uns in naher Zukunft zusammensetzen und die Personalplanung für die kommende Spielzeit in der Regionalliga in Angriff nehmen. Ich gehe zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass der Großteil des Kaders zusammenbleibt."

Sabine Albert (Vorsitzende VSV Oelsnitz): "Der Abstieg ist kein Weltuntergang, wir schauen nach vorn und auch auf die positive Entwicklung im gesamten Verein. Wir nehmen das Positive mit, immerhin hat diese Drittligasaison unseren VSV und unsere Stadt etwas bekannter gemacht."

Ekkehard Brückner (Oelsnitzer Volleyball-Urgestein): "Es geht eben im Sport nicht nur rauf, sondern auch mal runter. Einen Versuch war diese 3. Liga auf alle Fälle wert. Vielleicht war der Optimismus nach dem tollen Auftakt auch etwas zu groß, die Ansprüche zu hoch."

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
 Artikel versenden
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...