Wenn's draußn sachte finster werd

Wenn's draußn sachte finster werd

bi ich su gern drham

zünd mir mei Peremett weng a

dos is nu su mei Laabn.

 

Nort setz ich mich im Stübl hi

loss allis stieh un liegn

betracht die Mannle ümering

ka net genuch dra kriegn.

 

Ich saah daan munnern Drehe zu

un denk im Stilln drbei

su wie die Mannle renne rüm

gieht's enn‘ oft salber fei.

 

Mr schafft un würgt, gar uhne End

dreht sich is Karussell

un doderbei, ganz uhbemerkt,

vergieht de Zeit su schnell.

 

Drum gönn ich mir am Tog mol Ruh

genieß daan Kerznschei

un mannichsmol falln mir sugar

paar Varschle drbei ei.

 

Das Gedicht stammt aus dem Buch "Weihnachten drham".

 

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    Aky
    09.12.2019

    ich liebe Gedichte in erzgebirgischer Mundart.



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