Mehrere Parteien sowie Gewerkschaften und Initiativen haben für den 1. Mai in Chemnitz zu Kundgebungen eingeladen. Unsere Bildstrecke zeigt Eindrücke des Geschehens.

Breite Front gegen rechts: In der ersten Reihe der Demo laufen Hanka Kliese (SPD-Landtagsmitglied), Volkmar Zschocke (Grünen-Landtagsmitglied), Susanne Schaper (Landtagsmitglied Linke), Frank Müller-Rosentritt (FDP-Bundestagsmitglied), Alexander Dierks (CDU-Generalsekretär Sachsen), Martin Dulig (SPD-Vorsitzender Sachsen), Ralf Hron (DGB-Regionalchef), Gabi Engelhardt (Aufstehen gegen Rassismus). Dahinter Sprechchöre "Nationalismus raus aus den Köpfen!".
Bild: Andreas Seidel
Auftaktkundgebung gegen Rechtsextremismus und Rassismus vor dem "Nischel".
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Hanka Kliese, SPD-Landtagsabgeordnete aus Chemnitz: "Es ist Zeit, dass sich alle gegen Rechts zusammentun, über Parteigrenzen hinweg. Chemnitz darf nicht länger Spielwiese für Neonazis sein. Wir brauchen einen antirassistischen Konsens in der Stadt."
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Die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig auf dem Weg zur Demo.
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Mehrere hundert machten sich am Morgen vom Marx-Monument aus auf den Weg.
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Die Polizei trennte die Lager von Teilnehmern der Gewerkschafts-Kundgebung auf dem Neumarkt und der AfD-Veranstaltung auf dem Markt nebenan.
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Protestplakat gegen rechtsradikale Wähler.
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Musik und Sprechchöre waren in Richtung AfD-Kundgebung zu hören.
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Auf der DGB-Kundgebung forderte Annelie Buntenbach vom Bundesvorstand des Gewerkschaftsbundes eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West. Unternehmen ohne Tarifvertrag dürften keine Fördergelder und öffentliche Aufträge mehr erhalten. Der AfD nebenan warf sie vor, den 1. Mai zu missbrauchen.
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Bis zu 2300 Menschen nahmen laut Versammlungsbehörde an der Veranstaltung auf dem Neumarkt daran teil.
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Bis zu 250 Menschen kamen zur Kundgebung der AfD, so die Versammlungsbehörde der Stadt.
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Dort sprach unter anderem die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch.
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Von Storch kritisierte alle linken Parteien, zu der auch Teile der CDU gehörten. Klimaschutz und Kohleausstieg würden die deutsche Industrie zerstören.
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Sichtbare Polizeipräsenz am Morgen vor dem "Nischel" in Chemnitz. 300 Kräfte waren am Mittwoch in Chemnitz im Einsatz.
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Protest gegen das Pro-Chemnitz-Bürgerfest.
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Laut Polizei demonstrierten 120 Menschen spontan gegen den an der Brauhausstraße geplanten Bürgertreff der Gruppierung.
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Pro-Chemnitz-Chef Martin Kohlmann steht vor einer Kette aus Polizeifahrzeugen und gestikuliert in Richtung der Gegendemonstranten.
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An dem Pro-Chemnitz-Bürgerfest beteiligten sich laut Polizei 120 Menschen.
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