Chemnitz
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Die Chemnitzer Gewölbegänge gehören zu den seltenen Orten, die 500 Jahre Stadtgeschichte in sich aufgesogen haben. Am Samstag lädt die "Freie Presse" zum Rundgang durch das historische Erbe ein, das noch viel zu sehr unter dem Kaßberg verborgen ist.
Es ist zappenduster. Nur sechs helle Punkte zeichnen sich am Ende des Gewölbeganges ab. Thomas Meier knipst seine Taschenlampe an. "Das passiert hier öfter", sagt er und verschwindet zwischen den Backsteinmauern. Wieder ist alles dunkel. Die rauen Wände sind kalt und feucht. Immer wieder perlt ein Wassertropfen von ihnen ab und platscht auf...
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