Bauern protestieren gegen Agrarpolitik

Beteiligung an bundesweiter Aktion "Land schafft Verbindung - wir rufen zu Tisch"

Bauern haben heute auch in Chemnitz beim bundesweiten Aktionstag "Land schafft Verbindung - wir rufen zu Tisch" gegen das Agrarpaket der Bundesregierung protestiert. An einem Traktorkorso beteiligten sich 158 Fahrzeuge und 300 Teilnehmer. Strengere Düngevorschriften, Billigpreise durch Handelsabkommen und das "Bauernbashing" gefährden laut Aussage der Vereinigung "Land schafft Verbindung" die landwirtschaftlichen Betriebe.

Der Parkplatz an der Bahnhofstraße zwischen Augustusburger Straße und Johanniskirche war deshalb bis zum Nachmittag gesperrt. (mib/el)

 

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4Kommentare
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  • 2
    1
    cn3boj00
    22.10.2019

    Natürlich sind wieder mal die Grünen schuld, dass wir Fleisch aus Massentierhaltung essen müssen, weil keine Rinder oder gar Schweine mehr auf die Weide kommen, weil die einst grünen Blühwiesen mit Viehfutter für die Massentierhaltung bestellt werden müssen? Die Grünen haben auch als langjährige Regierungspartei dafür gesorgt, dass das Grundwasser verseucht ist und durch industrielle Monokulturen ein massiver Artenrückgang eingeleitet ist?
    Und dafür, dass diese Riesentraktoren in Verbindung mit pflugloser Bearbeitung zunehmend die Böden zerstören, so dass man immer mehr Chemie braucht?...
    Einige der Traktoren hatten ein Schild wo was von regionalen Produkten für den Esstisch oder so draufstand. Wer bitte isst etwas aus Raps, Mais oder Wintergerste?
    So lange die Bauern nicht selber etwas für eine bessere Landwirtschaft tun, mit Blühwiesen, Ackerrandstreifen, Zwischenfrucht, Gründüngung statt Gülle, Weidetierhaltung, so lange müssen sie das Bashing ertragen. Sie haben es selbst in der Hand.
    Nur in einem Punkt geben ich den Bauern recht: die EU-Freihandelsabkommen mit dem daraus resultierenden Preisdruck und den als Gegenleistung gezahlten Subventionen tragen zu all diesen Missständen erheblich bei. Doch in Bayern und Baden-Württemberg kann man sehen, dass es auch anders geht, trotz Bundesregierung. Also vielleicht mal über die wirklichen Ursachen nachdenken.

  • 18
    12
    Blackadder
    22.10.2019

    Ein Glück, dass die Grünen schuld sind, die auf die Probleme aufmerksam machen und nicht etwas: billige Discounterpreise, enormer Fleischkonsum und Firmenimperien wie Monsanto!

  • 7
    15
    Interessierte
    22.10.2019

    Ein Glück , dass wir diesen PP haben , sonst müßten die Traktoren vor das Rathaus fahren ...

  • 12
    16
    CPärchen
    22.10.2019

    Am besten auch durch den Kaßberg fahren. Dort sind die meisten Grünen-Wähler, wo doch viele ihr Fleisch im Supermarkt kaufen (natürlich nicht alle) und sich Dinge wünsche die sie selbst nicht einschränken



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