Corona: Angepasster Impfstoff in Chemnitz erhältlich

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Das Klinikum und die Impfstelle des Deutschen Roten Kreuzes bieten Impfungen mit dem modifizierten Impfstoff an. Terminbuchungen über das Internet werden empfohlen.

Chemnitz.

Corona-Schutzimpfungen können ab sofort in Chemnitz mit den neuen Impfstoffen erfolgen. Sowohl die Impfstelle im Küchwald-Klinikum als auch das DRK-Impfzentrum an der Inneren Klosterstraße 1 im Zentrum verfügen über die an den Omikron-Erreger BA.1 angepassten Impfdosen von Biontech/Pfizer und Moderna. Auch der Totimpfstoff Valneva ist an beiden Orten verfügbar. DRK als auch das Klinikum empfehlen, sich über das Internet anzumelden und einen Termin zu vereinbaren. Das gelte für Auffrischungs- aber auch für Erst- und Zweitimpfungen, heißt es. Im Klinikum werde bereits geimpft, hieß es am Dienstag aus der Einrichtung. Recherchen von "Freie Presse" am Dienstag ergaben, dass Termine an beiden Standorten relativ kurzfristig zu bekommen sind.

Die Sächsische Impfkommission (Siko) rät jedoch, sich vorher zu informieren, ob eine Impfung mit dem für den Omikron-Erreger BA.1 angepassten Impfstoff nötig ist, da für Mitte Oktober die Auslieferung eines weiteren angepassten Impfstoffs erwartet wird. Dieser wird auf die derzeit mehrheitlich zirkulierenden Omikron-Subtypen BA.4/5 angepasst sein, so die Sächsische Impfkommission.

Wer derzeit über eine Grundimmunisierung verfügt, also zweimal gegen Corona geimpft ist, sollte sich laut Siko "möglichst zeitnah" mit dem nun verfügbaren und an den Omikron-Subtyp BA.1 angepassten Impfstoff impfen lassen. Um vollständig gegen das Coronavirus geimpft zu sein, benötigt jeder eine dritte Dosis, erklärt die Impfkommission.

Etwas anders sieht es bei den Menschen aus, die bereits dreimal geimpft sind. Für eine vierte oder auch fünfte Impfung mit dem jetzt schon erhältlichen angepassten Impfstoff sollten sich laut Siko vor allem diejenigen entscheiden, die mehr als 70 Jahre alt sind und beispielsweise an deutlichem Übergewicht, schwerem Diabetes, chronischen Erkrankungen der Atemwege oder einer Immunschwäche leiden. Wer dagegen jünger als 70 Jahre und gesund ist, sollte auf die voraussichtlich ab Oktober zugänglichen angepassten Impfstoffe warten. Wer unsicher ist, sollte das Gespräch mit einem Arzt suchen, rät die Sächsische Impfkommission, deren Vorsitzender Dr. Thomas Grünewald, der Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum Chemnitz ist. Grundsätzlich sollten mindestens sechs Monate zwischen der dritten und vierten Impfung liegen, so die Siko. (hfn)

Über das DRK-Terminbuchungssystem und das Impfportal des Klinikums können kurzfristig Impftermine vereinbart werden.

www.sachsen.impfterminvergabe.de

www.terminland.eu/stadt-chemnitz

 

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