Fünf neue Corona-Infektionsfälle in Chemnitz

Ab heute sind die Corona-Tests für Einreisende in der Stadt nicht mehr kostenlos.

In Chemnitz sind fünf weitere Neuinfektionen mit dem Corona-Virus registriert worden. Damit steigt die Gesamtzahl aller seit März 2020 mit dem Virus infizierten Personen in der Stadt auf 280. Wie die Rathaus-Pressestelle mitteilt, haben vier der neu positiv getesteten Personen Krankheitssymptome aufgewiesen. Eine weitere Person ist Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet. Für zahlreiche Kontaktpersonen seien Quarantäne-Bescheide ausgestellt und Testungen veranlasst worden, so die Stadtverwaltung. Wie das Rathaus weiter mitteilt, sind Corona-Tests für Einreisende und Reiserückkehrer aus Nichtrisikogebieten seit dem heutigen Mittwoch nicht mehr kostenlos. (fp)

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55 Kommentare
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  • 5
    9
    acals
    17.09.2020

    @mops, das die AfD im Allgemeinen, der Kreisverband Bodenseekreis im Besonderen nicht nur für Deutschland eine Alternative sein will sondern auch für die deutsche Sprache, ist schon lange bekannt. So ergibt es dann auch Sinn das "neue deutsche Sprache" ohne Nachzudenken übernommen wird.

    Sie können sich das Zitat von Plassmann zu seiner "Wahrscheinlichkeitstheorie" auch mal laut vorlesen - und könnten uns dann wissen lassen welche Wahrscheinlickeiten hoch und welche gering sind.

    Eine alternative Betrachtungsweise ergäbe sich, wenn man unterstellt das Plassmann sein eigenes Gefasel nicht klar ist.

  • 17
    10
    620390
    16.09.2020

    Mops, das habe ich bereits heute mehrfach im Fernsehen gesehen. Leider bleibt die Politik strickt bei ihren Argumenten und will partout nicht davon weggehen. Man kann die Art und Weise einfach nicht verstehen, weil Minister eigentlich keine blasse Ahnung haben, auf Aussagen von Ärzten und Virologen vertrauen sollten und denoch ihr eigenes Ding durchziehen.

  • 9
    15
    censor
    16.09.2020

    mops, auch eine Schockwelle ist eine Welle. Und auf Wellen steht der Söder Bua doch so sehr.
    Wird Zeit, dass die Ärzteverbände aufwachen.

    Die Kassenärztliche Vereinigung HH war es allerdings auch, die ihren Mitgliedern noch vor 4 Wochen die Teilnahme an Querdenken-Demos verbieten wollte und "Konsequenzen" androhte.
    Hat der Hamburger Arzt Heiko Schöning auf einer Kundgebung im August zum besten gegeben.

  • 20
    19
    mops0106
    16.09.2020

    https://www.focus.de/regional/hamburg/wegen-dramatisierung-von-corona-hamburger-aerztechef-greift-soeder-und-drosten-an-sie-machen-die-gesellschaft-krank_id_12427921.html

    "Walter Plassmann ruft in der Corona-Debatte zu mehr Gelassenheit auf. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg warnt vor einer Dramatisierung, die die Gesellschaft krank mache.

    "Wer die Gesellschaft mit immer neuen Hiobsbotschaften auf immer höhere Bäume treibt, der macht die Gesellschaft krank", sagt Plassmann und richtet diese Worte an Söder, Drosten, Lauterbach und Co.

    Das habe Konsequenzen für die Gesellschaft. "Permanenter Stress, ununterbrochene Aufgeregtheit und Angst schädigen Körper und Seele eines Menschen. Sie machen ihn krank."

    Den Ärzten und Ärztinnen sei "schon im April aufgefallen, dass es eine Diskrepanz gibt zwischen der politisch-medialen Aufgeregtheit und dem, was sie erleben", sagt Plassmann weiter. "Es ist ja bezeichnend, dass unter denjenigen, die zur Mäßigung aufrufen, überdurchschnittlich viele Ärzte sind."

    Plassmann plädiert für mehr Gelassenheit statt Corona-Panik: "Es ist kein Killervirus"
    Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg merkt an, dass tödliche Folgen, wie sie Corona-Infektionen haben können, "bei jeder Krankheit auftreten können, selbst bei denen, die wir gerne als „harmlos“ bezeichnen." Dennoch seien Schutzmaßnahmen sinnvoll.

    Doch speziell bei Corona sei "die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, sehr gering, die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, hoch gering und die Wahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken oder gar zu sterben, äußerst gering."

    "Das sind die Botschaften, die Politik und Medien aussenden sollten, anstatt die Ausnahme zur Norm zu machen", fordert Plassmann im "Hamburger Abendblatt".

    Seine Schlussfolgerung: "Es ist kein ,Killervirus', das uns zwingt, im aseptischen ,Panikraum' zu zittern, bis der Spuk vorbei ist."

    Deshalb appelliert der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg an die Vernunft der handelnden Personen. "Gelassenheit ist angebracht und angezeigt. Auch wenn das eine Schockwelle für Söder sein sollte."

  • 15
    26
    censor
    16.09.2020

    Ich merke, wie mir diese täglichen Wasserstandsmeldungen einfach nur noch auf den Wecker gehen. Härtet euch lieber ab.