Hartmannsdorfer wählen neuen Bürgermeister

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Urnengang am 9. Januar - CDU nominiert Amtsinhaber Uwe Weinert - Weitere Kandidaten noch nicht bekannt

Hartmannsdorf.

Die ungefähr 3700Wahlberechtigten der Gemeinde Hartmannsdorf wählen am 9. Januar 2022 einen neuen Bürgermeister. Im Februar endet die Wahlperiode von Amtsinhaber Uwe Weinert. Der CDU-Politiker hatte 2008 das Amt des Vorgängers übernommen, der plötzlich verstorben war.

"Ich stehe für eine dritte Amtsperiode bereit", sagt der 60-Jährige auf Anfrage. Denn er wolle noch einige Projekte, die er mit angeschoben habe, vollenden. Dabei nennt er den Bau der neuen Zweifeld-Halle sowie die Verwirklichung des neuen Wohngebietes an der Schulstraße. Aber auch das Ortsentwicklungskonzept müsse weiter vorangetrieben und verwirklicht werden.

Bis 4. November können Wahlvorschläge in der Gemeinde abgegeben werden. Als erstes hat die CDU-Ortsgruppe getagt. Am 29. September wurde der Amtsinhaber wieder als Kandidat für die Bürgermeisterwahl nominiert. "Wir sind sehr froh und glücklich darüber, dass er bereit ist, für eine weitere Amtszeit zu kandidieren, da er eine sehr erfolgreiche Arbeit für unsere Gemeinde leistet", sagt Vorsitzender Reinhard Kluge. Weinert ergänzt: "Die Wahl fiel einstimmig aus." Außerdem hätten viele Bürger ihn angesprochen, dass er weitermachen solle. Nachdem er mit seiner Familie Rücksprache gehalten habe, habe er sich für die Kandidatur entschieden.

Vor sieben Jahren hatte er bereits mit fast 90 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen Herausforderer Frank Mattheuer (Bürgerinitiative für Hartmannsdorf, BfH) gewonnen. BfH-Chef Axel Glaß sagt am Dienstag: "Bisher hat sich kein Interessent gefunden." Neben den jetzt komplizierten politischen Bedingungen mit verbundenen Anfeindungen sei es schwierig, jemanden für den hauptamtlichen Posten zu begeistern. Es sei schwierig, gegen den Amtsinhaber zu gewinnen. Im Gemeinderat sitzen Vertreter von CDU, BfH, AfD und Linken. Dietmar Vogel sagt: "Als Linken-Einzelkämpfer werde ich nicht antreten." Die AfD hat sich bis Dienstagabend nicht geäußert. Auch von der SPD in der Region kam keine Rückmeldung. (bj)

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