Sieben Verletzte bei Schlägereien in Asylbewerberheim in Ebersdorf

Chemnitz.

Wegen Schlägereien unter Bewohnern musste die Polizei am Dienstag gleich dreimal ins die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber am Adalbert-Stifter-Weg in Chemnitz-Ebersdorf ausrücken. Insgesamt wurden sieben Bewohner verletzt, fünf davon schwer. Bei einer Auseinandersetzung am Morgen erlitten ein 21-Jähriger und ein 24-Jähriger leichte Verletzungen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Nachdem die Einsatzkräfte die Lage zunächst beruhigt hatten, ging am Abend ein weiterer Notruf ein. Mehrere Bewohner gingen den Angaben nach unter anderem mit Tisch- und Stuhlbeinen aufeinander los. Fünf Männer mussten im Krankenhaus behandelt werden. In der Nacht mussten erneut Polizisten erneut bei Streitigkeiten eingreifen. Zu Körperverletzungen kam es nicht. 

Gegen vier Beteiligte im Alter von 18, 19, 28 und 38 Jahren wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. (fp)

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6Kommentare
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  • 6
    7
    SimpleMan
    05.12.2018

    @Hinterfragt Sie können sich sicherlich noch an die Übersiedlerlager für DDR-Bürger erinnern, wenn nicht hier ein Link über die Zustände damals (vom 19.02.1990). http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13507374.html

  • 12
    8
    Hinterfragt
    05.12.2018

    "...Menschen, die in Lagern leben, werden häufiger gewalttätig. ..."
    Aus welchem Kaffeesatz haben Sie dies Weisheit?

  • 15
    6
    Deluxe
    05.12.2018

    Wenn ich irgendwo zu Gast bin und mich dort nicht anständig benehmen kann, wird man mich auffordern, sofort zu gehen. Mit Recht.

  • 9
    14
    SimpleMan
    05.12.2018

    @Klapa Meiner Meinung nach, sollte man auch die Lebensumstände betrachten. Menschen, die in Lagern leben, werden häufiger gewalttätig. Die Religionszugehörigkeit ist nicht so wesentlich.

  • 14
    5
    Klapa
    05.12.2018

    Und auch das meint Frau Schröder: "Dieses Problem muß man erst mal benennen können, ohne gleich eins mit der Islamophobie-Keule übergezogen zu bekommen.“

    Nein, es wird kein Generalverdacht gegen Muslime ausgesprochen, wenn man diese Problematik thematisiert. Erst wenn man darüber reden darf, kann man auch daran gehen, mögliche Veränderung zum Schutz der Gesellschaft zu schaffen.

  • 16
    6
    Klapa
    05.12.2018

    "Aber unter 1.000 zufällig ausgewählten jungen Männern mit muslimischem Hintergrund werden Sie eine höhere Gewaltneigung finden als bei 1.000 zufällig ausgewählten Männern mit nicht-muslimischem Hintergrund.“

    Das sagt nicht Klapa. So outet sich die ehemalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU), nachdem sie keine Verantwortung mehr trägt.



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