Sprayer erwischt - zwei Wohnungen durchsucht

Bei Wohnungsdurchsuchungen in Chemnitz hat die Polizei weitere Beweismittel sichergestellt, um einem Sprayer das Handwerk zu legen. Er soll im September am Haltepunkt Chemnitz-Schönau mit einem Komplizen eine Regionalbahn besprüht haben. Als Bundespolizisten damals auf die beiden Vermummten aufmerksam wurden, flüchteten sie, ließen aber zwei Stoffbeutel zurück. In einem steckte ein Portemonnaie samt Personalausweis. Den 20-jährigen Besitzer fanden Beamte später am Tatort. Bei den Ermittlungen zeigte sich, dass der mutmaßliche Sprayer auch an anderen Graffitis beteiligt war. Deshalb wurde die Durchsuchung seiner Wohnung und der Wohnung seiner Partnerin beantragt. Das Amtsgericht Chemnitz stimmte im Januar zu, am Donnerstag fand der Einsatz statt. Beteiligt waren zwölf Beamte der Bundespolizei Chemnitz. Beschlagnahmt wurden Skizzen, ein Laptop und eine Kamera, die nun ausgewertet werden. (roy)


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2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    AchimAdams
    27.02.2020

    @701726: das Geschmiere selbst entfernen zu lassen klingt zwar gut, ist aber kontraproduktiv. So etwas muss fachgerecht durch ausgebildete Fachleute unter Einsatz entsprechender Mittel erfolgen, ansonsten drohen Schäden an Lack und Untergrund.
    An die hierfür zu tragenden Kosten werden die Verursacher noch etwa 30 Jahre (so lange gilt die Vollstreckungsfrist, inkl. Schufa-Eintrag) erinnert werden.

  • 18
    2
    701726
    27.02.2020

    Aber jetzt zur Kasse beten und nicht nur die Gerichtskosten und scheuern lassen .Sollen ihr Geschmiere selbst entfernen.