Bau für neuen Bahn-Forschungscampus läuft

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Am Unteren Bahnhof in Annaberg-Buchholz wird ein Millionenprojekt verwirklicht. Das betrifft ein Gebäude, aber auch das Außengelände. Ein Mieter soll die TU Chemnitz sein.

Annaberg-Buchholz.

Baugeschehen bestimmt das Bild am Unteren Bahnhof in Annaberg-Buchholz. Sowohl im nördlichen Kopfbau des Bahnhofes als auch im Außenbereich tut sich viel. Wie Stadtsprecherin Annett Flämig informiert, sind die Entkernungsarbeiten in dem Gebäude in vollem Gange. Zudem wurde mit Erschließungsarbeiten im Außengelände begonnen, die zum Beispiel die Versorgung mit Gas, Strom und Trinkwasser betreffen, ebenso den Bereich Telekommunikation.

"Die Erschließungsarbeiten werden voraussichtlich noch bis Ende August andauern. Der Zugang zum Bahnsteig ist innerhalb dieses Zeitraums jedoch immer gewährleistet", erklärt die Rathaussprecherin. Die Stadt sowie die Ver- und Entsorgungsträger investieren rund 320.000 Euro in diese Arbeiten. Die gesamte Sanierung des nördlichen Kopfbaus soll nach jetzigem Stand rund 4,26 Millionen Euro kosten. Es sei eine Förderung der EU von rund 2,47 Millionen Euro zugesagt worden.

Das Gebäude wird einmal ein Herzstück des geplanten Bahnforschungscampus in Annaberg-Buchholz sein. Kernthema ist der digitalisierte, vernetzte, automatisierte und nachhaltige Bahnverkehr als Innovationsfeld. Im Objekt wird sich daher eine Außenstelle der Technischen Universität Chemnitz befinden, die in diesem Zusammenhang entsteht. Aber auch Firmen und andere Beteiligte sollen dort ihren Platz haben. Die Arbeiten am Gebäude sollen bis Ende Juni 2022 fertiggestellt werden. Daran ist auch die Förderung geknüpft. Im Objekt wird auch die Kontaktplattform für das Partnernetzwerk des "Smart Rail Connectivity Campus", so der offizielle Name, untergebracht. Annett Flämig: "So wird es am Standort zukünftig möglich sein, sowohl Workshops als auch Forschungsarbeiten und Versuche direkt durchzuführen."

Das Projekt bietet aus Sicht der Verantwortlichen die große Chance, nachhaltigen Strukturwandel in der Region zu vollziehen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Somit könnten Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Stadt und der Bürgerschaft gestellt werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

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