IG Bau rät zum Abrechnungsprüfen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:
Erzgebirge.

Die Gewerkschaft IG Bau rät den rund 5100 Baubeschäftigten im Erzgebirgskreis, ihren aktuellen Lohnzettel zu prüfen. Denn die Löhne würden deutlich steigen: Ein gelernter Maurer komme jetzt auf 21,21 Euro Stundenlohn und erhalte damit am Monatsende gut 100 Euro mehr als bisher, das seien plus 2,8 Prozent. "Auf der April-Abrechnung, die bis Mitte Mai kommt, muss das Plus auftauchen. Wer zu wenig bekommt, soll sich an die IG Bau Südwestsachsen wenden", sagt der Bezirksvorsitzende Andreas Herrmann. Die Auftragsbücher der hiesigen Baufirmen seien gut gefüllt. Gewerkschaftsmitglieder, deren Betrieb im Arbeitgeberverband ist, haben einen festen Anspruch auf eine tarifliche Bezahlung. "Fachleute, die mit weniger als 21,21 Euro nach Hause gehen, sollten das Gespräch mit dem Chef suchen und im Zweifelsfall den Betrieb wechseln", so der Gewerkschafter Herrmann weiter. (urm)

Das könnte Sie auch interessieren