Silberhütte soll im September wieder öffnen

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Verein der Silberschmelze in Neustädtel hat neuen Vorsitzenden und ehrgeizige Ziele

Schneeberg.

Die Silberschmelzhütte St. Georgen in Schneeberg-Neustädtel soll zum Tag des offenen Denkmals am 12. September erstmals wieder geöffnet sein. Dies ist das Ziel des Georgenhütten-Vereins.

Nach einer langen Durststrecke trafen sich die Vereinsmitglieder erstmals wieder und wählten eine neue Führung. Neuer Vorsitzender ist Günter Eckardt, zum Stellvertreter wurde Peter Günther und zum Schatzmeister Steffen Lippold gewählt. Monatelang hatte die Corona-Pandemie die Vereinsarbeit behindert. Außerdem wurde Hausschwamm in der Silberschmelzhütte entdeckt, und die Bergstadt Schneeberg wollte dem Verein das historische Gebäude entziehen. Doch nun soll wieder Ruhe einkehren, wünscht sich Eckardt und erklärt: "Was lange währt, wird gut."

Doch bis dahin müssen die zwölf Vereinsmitglieder noch einige Arbeiten bewältigen. "Es muss eine Eichenschwelle ausgetauscht werden. Dadurch soll gewährleistet werden, dass der Hausschwamm nicht wieder zurückkommt", sagt der Vereinsvorsitzende. Aufgrund der aktuellen Holzknappheit sei dies kein leichtes Unterfangen. Dafür sind die Holzbalken in den anderen Museumsräumen bereits getauscht. Diese Sanierungsarbeiten wurden im vergangenen Jahr geleistet.

Parallel zur Instandsetzung der Silberschmelzhütte errichtete der Verein ab Dezember 2019 das ehemalige Kohlhaus in Fachwerkständerbau mit Lehmziegelausfachung. In den Räumen entstehen sanitäre Einrichtungen, die für den Betrieb des Museums nötig sind. Zudem soll dort auch die gastronomische Versorgung der Gäste gewährleistet werden. Bis zum Tag des offenen Denkmals soll der Neubau der ehemaligen Lagerräume für die Holzkohle weitestgehend abgeschlossen sein. (tjm)

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