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Klinik-Mitarbeiter in Aue erlaufen gut 7000 Euro für Vereine

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Beschäftigte im Helios-Krankenhaus in Aue haben für den guten Zweck viele Kilometer zurückgelegt. Davon profitieren nun verschiedene Projekte.

Aue.

Vom Geldsegen hat Andreas Gräßler fast bis zum Schluss nichts gewusst. "Uns wurde nur gesagt, dass wir 500 Euro erhalten", so der Vorsitzende des 1. Karatezentrums Schneeberg. Der 1990 gegründete Verein macht sich im Zuge der Prävention für Selbstverteidigung mit Karatekniffen stark. Wie er und seine Mitstreiter haben am Donnerstagnachmittag 17 weitere Vereine der Region eine Spende erhalten. Denn die 2021 zu Coronazeiten initiierte Aktion "Helios läuft" war in ihre zweite Runde gegangen.

"Der Modus war diesmal anders. So konnten unsere Mitarbeiter, die mitgemacht haben, selbst einen Verein vorschlagen, der begünstigt werden soll, sagte Aues Klinik-Geschäftsführer Jan Jakobitz. Für jeden zurückgelegten Kilometer - ob zu Fuß, auf dem Rad, auf dem Ergometer im Fitnessstudio oder im Schwimmbecken - gab es von Helios einen Euro. Auf diese Weise kamen 7327 Euro zusammen, die der Konzern auf runde 10.000 Euro aufstockte. Jeweils 500 Euro bekamen die meisten Vereine mit aktiver Kinder- und Jugendarbeit - bis auf zwei Ausnahmen. So spulten zwei Oberärztinnen besonders viele Kilometer ab. Die von ihnen Nominierten, der SV Sachsen Werdau und die Kenbukan-Karateschule Chemnitz, erhielten jeweils 1000 Euro. "Das ist nur fair", so Jakobitz. Der Aktionszeitraum erstreckte sich über einen Monat. "Wir hoffen, den Vereinen mit dem Geld gerade in der Weihnachtszeit gute Unterstützung geben zu können."


Andreas Gräßler jedenfalls machen die 500 Euro glücklich. "Das ist wirklich eine tolle Sache. Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet", sagte der 46-Jährige. Im Karatezentrum Schneeberg lernen derzeit etwa 35 Mitglieder im Alter zwischen 6 und 55 Jahren, wie sie sich im Ernstfall auf asiatische Weise verteidigen können. Ebenfalls 500 Euro gingen an die Jugendfeuerwehr und die Handballer aus Beierfeld, die Voltigierer aus Lößnitz, die Schwimmer des FCE, den SV Auerhammer, die Flame Dancers aus Schwarzenberg, die SG Nickelhütte, den Karateverein und den Verein Help aus Aue sowie an die Turner aus Bernsbach.

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