Zwei neue LTE-Stationen im Erzgebirge in Betrieb

Aue/Lengefeld.

Vodafone hat zwei neue LTE-Stationen in Aue und in Lengefeld in Betrieb genommen. Diese sollen weitere 5000 Nutzer mit der Breitbandtechnologie versorgt werden, teilte der Mobilfunkanbieter am Freitag mit. Damit startet der Konzern die nächste Mobilfunk-Ausbaustufe. Für 2019 und 2020 sind im Erzgebirgskreis 38 weitere LTE-Bauvorhaben geplant. Deren Standorte müssen noch ermittelt werden, so Vodafone. Ziel sei, LTE-Funklöcher zu schließen und die Surfgeschwindigkeit zu erhöhen. Im Oktober waren im Erzgebirge drei neuen LTE-Stationen in Geyer, Schlettau und Bad Schlema eingerichtet worden.

In Sachsen sollen bis zum Jahr 2022 mehr als 1000 zusätzliche Mobilfunksendemasten gebaut werden - davon rund 350 in den ländlichen Regionen. Das sieht eine Vereinbarung der Landesregierung und der drei großen Mobilfunkanbieter in Deutschland - Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Germany - vor, die wenige Tage vor der Landtagswahl im September in Dresden unterzeichnet worden war. Auf diese Weise sollen Funklöcher in den Mobilfunknetzen geschlossen werden und der Standard 4G/LTE verfügbar werden. Die Vereinbarung zwischen Sachsen und den Unternehmen sieht vor, dass bis 2022 ein LTE-Abdeckungsgrad von 99 Prozent der Haushalte erreicht wird. Derzeit sind es 98 Prozent im Netz der Telekom, 95,1 Prozent bei Vodafone und 92 Prozent bei Telefónica. (sane/kok)

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