Autofahrer mit über 150 km/h auf der B 174 erwischt

Am Dienstag hat die Polizei die Geschwindigkeit auf der Bundesstraße kontrolliert.

Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt war ein Autofahrer unterwegs, den die Polizei auf der B 174 erwischt hat. Dort hatten die Beamten in Höhe des Abzweigs Steinbach/Mittelschmiedeberg am Dienstagnachmittag eine Messstelle eingerichtet. Erlaubt sind dort 70 km/h. Bei einem Autofahrer wurden 152 Kilometer pro Stunde gemessen - ihm drohen drei Monate Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Bußgeld von 600 Euro. Zwischen 14 und 19 Uhr wurde bei 1329 Fahrzeugen die Geschwindigkeit überprüft. 150 Fahrer hielten nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. 27 Mal lagen die Überschreitungen im Bußgeldbereich. (sane)

7Kommentare

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    Nixnuzz
    11.07.2020

    @arnoldu: Kein Widerspruch. Nachdem dank Gebüschbeschneidung auf der B174-Abfahrt Hohndorf - Zschopau ein Tarnpunkt weggefallen ist und nur auf der Gegenseite eine Sandkiste noch bereitsteht scheint dort wieder "freies Laufen" zu funktionieren. Satirische ketzerische Frage: In der Lausitz hat man gelernt, ganze Dörfer zu ver- und umzulegen - kriegt man sowas vieleicht auch an der B174 hin??..;-)..

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    arnoldu
    10.07.2020

    @Nixnuzz: ich bezweifle sehr stark, dass das für den erwähnten Raser nur ein "Minutenvergnügen" war. Man weiß zwar nicht, welche Strecke er zu diesem Zeitpunkt insgesamt auf der B 174 zurückgelegt hat, aber wenn man mal die Gesamtstrecke Reitzenhain bis Chemnitz oder halt entgegengesetzt annimmt, welche ja in wesentlichen Teilen gut ausgebaut ist, dann wird er diese Gegebenheit auch für für sein perverses Verhalten komplett ausgenutzt haben. Ich hoffe da nur, dass auch die stationären Blitzer in Hohndorf und Großolbersdorf jeweils ein "hübsches Porträt" eingefangen haben.

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    mesiodens
    10.07.2020

    In einigen unserer Nachbarländern wird bei Raserei, Alkohol am Steuer etc. kurzer Prozess gemacht: Führerschein weg, Fahrzeug weg, mehrjährige Freiheitsstrafe und Geldstrafen die das Zigfache betragen.
    Leider ist man hierzulande viel zu milde, mit solchen rücksichtslosen Egomanen am Steuer.
    In der Schweiz z.B. kosten 16 km/h außerorts zu schnell gefahren gleich 220€.
    Der Spazierstock für diese Herrschaften ließe sich hierzulande locker vom Steuerzahler bezahlen... Wobei, den würde ich auch mit einem Lächeln sponsern...

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    arnoldu
    09.07.2020

    In den vergangenen Monaten waren ab und an mal Meldungen präsent, wo "Teilnehmer" sogenannter illegaler Autorennen, die in schwersten Unfällen ihr abruptes Ende fanden, bei denen völlig unbeteiligte Menschen zu Tode gekommen sind, wegen Mordes verurteilt wurden. Das finde ich vollkommen gerechtfertigt und sehr mutig von den Richtern. Leider werden aber dann solche Urteile wieder zwischen den Instanzen hin und hergeschoben, anstatt den Hinterbliebenen die Möglichkeit zu geben, wenigstens etwas Frieden mit der Situation zu machen.
    Auto fahren dürfen laut Gesetz nur diejenigen, welche "die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen" nachweisen können. Leute, die vorm Losfahren ihr Gehirn im Kofferraum ablegen, besitzen diese definitiv nicht und sollten zum Schutz der Allgemeinheit für immer von der Straße genommen werden. Halt selbst schuld. Und wenn da zehnmal der Job dran hängt...

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    arnoldu
    09.07.2020

    Mir geht es um Relationen! Ein Fall aus dem Freundeskreis: eine alleinerziehende Mutter erhält auf Arbeit die Nachricht, dass ihr Kind vom Hort schwerverletzt ins KH gebracht wurde. Sie fährt unverzüglich dahin, verursacht leider auf dem Parkplatz einen kleineren Schaden an einem anderen PKW und hat dies in der größten Sorge um ihr Kind gar nicht umfassend realisiert. Durch Zeugen und die Lackspuren wurde sie natürlich ermittelt und hat das auch nicht abgestritten. Natürlich ergab das eine Strafanzeige beim Staatsanwalt. Gerichtsbeschluss: 1000 € Geldstrafe + 200 € Gerichtskosten, Entzug der Fahrerlaubnis (das ist etwas verschärfter als Fahrverbot) für 6 Monate,
    3 Punkte, im Führungszeugnis steht jetzt vorbestraft, 100 € für den neuen Führerschein, ohne Vollkasko die Wertminderung beim eigenen PKW, die Kosten für Stillegung ihres Autos in dem halben Jahr. Sie hat vorher noch nicht mal ein Parkknöllchen erhalten. Ohne ihre Freunde und Kollegen zum Mitfahren hätte sie ihren Job verloren, das Kind konnte zumindest mit den Schulbussen fahren, das waren auf ihrem Dorf aber auch fast schon die einzigen ÖPNV Verbindungen wochentags, am WE gar nichts. Deshalb auch sehr eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten. Sie hat nicht mit Vorsatz gehandelt, kein Menschenleben gefährdet, und die paar hundert Euro Sachschaden holt sich ihre Haftpflichtversicherung über die Rückstufung doch locker wieder zurück!
    Solche Relationen meine ich...

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    Nixnuzz
    09.07.2020

    @arnoldu: A ) Keine Gegendarstellung meinerseits. Tempo war mehr als heftig! B) 3 Monate Fahrverbot: Was bedeutet das für den Typen? Jobverlust - Andere Art von Fortbewegung vielleicht im ÖPNV mit seinen guten An- und Verbindungen? Einfluß auf Familienleben? Bußgeld plus Verwaltungskosten. Schätze in Summe ziemlich teueres andere gefährdendes Minutenvergnügen....

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    arnoldu
    09.07.2020

    Anbetracht dieses schwerkriminellen Verhaltens, wo schon mit Vorsatz billigend Schäden an Gut und Gesundheit anderer in Kauf genommen werden, eine absolut lächerliche Strafe.