Polizei stoppt illegalen Welpentransport in Reitzenhain

Marienberg/Reitzenhain.

Elf Hundewelpen hat die Polizei aus einem Kleinbus in Reitzenhain gerettet. Gegen den Fahrer des Busses wird wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Welpen wurden zum Tierschutzverein Marienberg gebracht.

Beamte der Bundespolizei hatten am Dienstagabend an der B 174 einen bosnischen Kleinbus Vito kontrolliert. Auf der Ladefläche entdeckten sie die Welpen. Sie waren laut Tierschutzverein in Transportkäfigen auf der Ladefläche untergebracht und sollten nach Deutschland gebracht werden. Der Fahrer aus Bosnien-Herzegowina hatte die Einreise nicht angemeldet.

Der Marienberger Verein wurde gegen 22.15 Uhr informiert. Da es sich um so viele Tiere handelte, übernahm die Freiwillige Feuerwehr Reitzenhain den Transport zum Heim. Gegen 0.30 Uhr waren alle Welpen untergebracht, teilt der Verein auf Facebook mit. Laut Polizei handelt es sich um Tiere der Rassen Golden Retriever, Labrador- und Terrier. "Da die Welpen vom Zoll beschlagnahmt wurden, sind diese aktuell nicht zu vermitteln!", heißt es vom Verein.

Der Fall sei der erste dieser Art in diesem Jahr im Bereich der Bundespolizeiinspektion Chemnitz, sagt Sprecherin Anett Bochmann. (sane)

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