Rückschlag für Gründung einer alternativen Schule: Wunschstandort Marienberg vom Tisch

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Ein neu gegründeter Verein plant die erste Freie Demokratische Schule im Erzgebirge. Doch im Marienberger Stadtrat stößt das Pilotprojekt auf Widerstand.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Hiesicher
    22.05.2021

    So weit wie @Berl würde ich nicht gehen, aber ein zusätzliches Angebot betreffs vielfältig, tolerant und demokratisch ausgerichteter Bildung wäre unbedingt wünschenswert. Insofern ist der Ansatz der meisten Stadträte mehr als kleinkariert und schadet letztendlich der Stadt.

  • 2
    2
    Berl
    19.05.2021

    Wo ist das Problem, eine Schule zu schließen, wenn die Kinder und Eltern sich entscheiden eine andere zu wählen. Das das gesamte Schulsystem krank ist, scheint in vielen Köpfen nicht angekommen zu sein. Es braucht wirklich neue Lernmöglichkeiten. Schade, das Marienberg diese Chance vertut.

  • 5
    1
    fnor
    19.05.2021

    @Berl Bitte nennen Sie doch eine Schule, die als Ausgleich geschlossen werden soll. Bitte bringen Sie gleich noch den betroffenen Eltern bei, dass ihre Grundschüler jetzt mit dem Bus in eine andere Schule fahren müssen.

    Die meisten Schulen überschreiten gerade so die Mindestschülerzahl. Man muss davon ausgehen, dass ein oder zwei Grundschulen schließen müssen, wenn die neue Schule kommt. Die meisten Schüler werden aus der Nähe kommen und fehlen dann in ihren Heimatschulen. Anmeldungen aus Chemnitz klingen toll. Werden die Eltern ihre Kinder täglich wirklich mehr als 2 Stunden mit dem Bus zur Schule schicken? Schüler aus Chemnitz sind eher unrealistisch, zumal dort die "Gute Schule" gerade an fehlenden Anmeldungen zu scheitern scheint.

    Die Chance auf Vielfalt für Wenige verbaut hier die Chance auf einen nahen Schulort für Viele.

  • 8
    3
    Bär53
    19.05.2021

    Zum Glück haben wir in unserer Schulzeit noch was gelernt, mit Stundenplan, mit Klassen und mit Noten. Man kann es ja mal andersrum versuchen...

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    Berl
    19.05.2021

    So so, hinter geschlossenen Türen wird verhandelt, damit man Marienberg die einmalige Chance auf schulische Vielfalt nehmen kann. Was ist denn das hier für eine Politik gegen Kinder, da kann man froh sein, dass die eigenen Kinder schon aus der Schule heraus sind. Nur Vielfalt ist Garant für Entwicklung, scheint aber im Stadtrat noch nicht verstanden sein. Stattdessen werden dann wohl in Zukunft auch Marienberger Eltern ihre Kinder jeden Morgen nach Wolkenstein karren. Das ist eh die hübschere Stadt.