Der Musiker Gil Ofarim wollte im Hotel Westin Leipzig Opfer eines antisemitischen Vorfalls geworden sein. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft hat sich das Geschehen ganz anders abgespielt. Nun räumte Ofarim die Falschaussage ein.
Der Musiker Gil Ofarim wollte im Hotel Westin Leipzig Opfer eines antisemitischen Vorfalls geworden sein. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft hat sich das Geschehen ganz anders abgespielt. Nun räumte Ofarim die Falschaussage ein. Bild: Hendrik Schmidt/dpa
Kommentar
Gil Ofarims Geständnis macht fassungslos

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Vor zwei Jahren warf der Sänger einem Leipziger Hotelmitarbeiter antisemitische Äußerungen vor. Der Fall schlug hohe Wellen. Angeklagt wegen Verleumdung, räumt Ofarim nun ein: Alles nur ausgedacht.

Die erste Reaktion ist Unglaube. Fassungslosigkeit. Gefolgt von den Fragen: Warum? Und warum macht er erst jetzt reinen Tisch? Auf beide Fragen gibt es bislang keine Antworten, die irgendwie befriedigen könnten.
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