Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Manuela Schwesig hat die freie Wahl

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Am Ende ging es nur noch um die Höhe des Sieges. Dass SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die vor vier Jahren das Amt als Quereinsteigerin übernahm, ihre erste Landtagswahl gewinnen würde, stand quasi fest. Das schmälert nicht den Erfolg der Frau, die in der Coronakrise oder bezüglich der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 vor der eigenen Haustür durchaus Akzente gesetzt hat. Seit Annegret Kramp-Karrenbauer 2017 ist in einem Bundesland niemand anderes mehr in die fast vergessene 40-Prozent-Region vorgestoßen. "AKK" war danach in der CDU zu noch Höherem berufen - das könnte in der SPD künftig auch für Schwesig gelten.

Vorerst aber hat sie in Mecklenburg-Vorpommern jenseits der leicht geschrumpften AfD die freie Koalitionswahl. Neben der heftig unter die Räder gekommenen CDU und einer im Osten strukturell abbauenden Linken stehen seit langer Zeit auch wieder Grüne und Liberale zur Verfügung. Viele Punkte wird keiner von ihnen gegen die alle überstrahlende Siegerin machen können.

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