Freiberg ehrt Humboldt mit einer Bergparade

Freiberg.

Mit einer Bergparade hat Freiberg den 250. Geburtstag seines berühmtesten Studenten, Alexander von Humboldt, gefeiert. Zu Beginn der Parade um 17 Uhr legten Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger, der Rektor der Bergakademie, Professor Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, und Knut Neumann, Vorsitzender der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft, einen Kranz am Humboldt-Denkmal am Wernerplatz nieder. In seiner Ansprache lobte Barbknecht, wie gut Sachsen und auch Freiberg den Preußen - und damit Ausländer - Humboldt  bei sich aufgenommen haben.

"Viele werden heute nach Berlin schauen, aber Berlin hat keine Bergparade", stellte er die Freiberger Besonderheit heraus. OB Krüger betonte, dass es ein schöner Zufall sei, dass Humboldts Geburtstag und die Welterbe-Feier zusammenfallen. "Das ist die Gelegenheit, zu zeigen, wie toll, schön und gastfreundlich die Menschen hier sind. Das kommt in der Form so schnell nicht wieder."

Der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft und deren Bergmusikkorps Saxonia schlossen sich auf ihrer Parade durch die Innenstadt die Knappschaft Saigerhütte Olbernhau und der Musikkorps Olbernhau sowie der Ring Deutscher Bergingenieure, Bezirksverein Lausitzer Braunkohle, an. Viele hundert Menschen säumten die Straßen, um sich die Parade anzusehen. 

Die Bergparade endete mit einer Aufwartung im Schlosshof, wo der Rektor der Bergakademie zum Bergbier lud. (bk/lasc)

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