Pedelec-Fahrerin bei Unfall in Helbigsdorf tödlich verletzt: Wie ist der Stand der Ermittlungen?

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Ein Autofahrer hatte die 68-Jährige erfasst. Der Fahrer stand unter Alkoholeinfluss.

Helbigsdorf.

Nach dem tragischen Unfall am 31. Juli in Helbigsdorf, bei dem eine 68-jährige Pedelec-Fahrerin tödlich verletzt wurde, laufen die Untersuchungen der Polizei noch. "Die Ermittlungen werden auch noch eine Zeit lang andauern", sagte Andrzej Rydzik, der stellvertretende Polizeisprecher der Polizeidirektion Chemnitz, am Mittwoch auf Anfrage von "Freie Presse".

Das war geschehen

Die 68-Jährige war laut Polizei an jenem Sonntag kurz nach 18 Uhr auf der Staatsstraße 210 von Großhartmannsdorf nach Helbigsdorf von einem Auto erfasst worden. Ein 51-jähriger Fahrer eines Pkw Peugeot war in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er fuhr in den angrenzenden Graben und beschädigte dabei einen Leitpfosten. Anschließend geriet das Auto zurück auf die Fahrbahn und erfasste eine vorausfahrende Pedelec-Fahrerin (68). Durch die Kollision wurden die Radfahrerin und das Auto auf eine angrenzende Wiese geschleudert. Die Pedelec-Fahrerin erlitt schwerste Verletzungen, an denen sie noch am Unfallort verstarb. Denn ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von 1,54 Promille. Der Autofahrer wurde wegen fahrlässiger Tötung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall und Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Laut Polizei blieb der Ehemann der getöteten Radfahrerin, der mit seiner Frau unterwegs gewesen war, unverletzt.

Welche Zeugen gibt es?

Der Ehemann ist laut dem stellvertretenden Polizeisprecher höchstwahrscheinlich auch der einzige Zeuge. Der Unfallort befindet sich in einer abgelegenen Gegend nahe des Abzweigs nach Müdisdorf. Rote Markierungen auf der Fahrbahn zeugen noch von dem folgenschweren Unfall. (hh)

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