Heiße Phase für Schlosssanierung

Sachsenburg wird für zehn Millionen Euro bis 2022 ausgebaut

Frankenberg.

Der Aus- und Umbau des Schlosses Sachsenburg liegt im Zeitplan und geht im neuen Jahr in eine entscheidende Phase. Nach der Dacheindeckung wird die Fassade saniert. Neue Fenster werden eingebaut. Danach starten die Restauratoren ihre Arbeiten im Inneren des spätgotischen Gemäuers. Im Innenhof der Schlossanlage wurden die Steinmetzarbeiten an den historischen Fenster- und Türgewänden beendet. Auch der Rohbau des Aufzugsschachtes für die spätere barrierefreie Erschließung ist nun fertig. Dies teilte der Projektsteuerer, die kommunale Wohnungsgesellschaft Frankenberg mit.

Die Sanierung soll bis 2022 beendet sein. Dafür stehen neun Millionen Euro Finanzmittel vom Land zur Verfügung. Zehn Prozent Eigenanteil steuert die Stadt Frankenberg bei. Die künftige Nutzung der kommunalen Immobilie mit circa 3000 Quadratmetern Fläche steht noch nicht fest. In Anlehnung an die frühere Verwendung als Heimvolkshochschule ist eine neuerliche Nutzung des Schlosses als Bildungs- oder Schulungsstätte im Gespräch. (dahl)

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