Tödlicher Unfall: Fahrer angeklagt

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Siebenlehn.

Nach dem tödlichen Unfall am 16. August 2020 auf der Autobahn 4 zwischen Siebenlehn und Berbersdorf hat die Staatsanwaltschaft gegen den damals 30-jährigen Unfallfahrer aus dem Erzgebirge Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Laut Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart fuhr der Beschuldigte gegen 3.50 Uhr mit einem Mercedes CLS 63 AMG auf der A 4 in Richtung Aachen mit einer Geschwindigkeit von etwa 220 Kilometern pro Stunde. In Höhe des Autobahnkilometers 41,8 verlor er infolge eines Reifenplatzers hinten rechts die Kontrolle über den 557-PS-Wagen und kam von der Fahrbahn ab. Das Auto prallte gegen die Leitplanke, ein Verkehrszeichen und einen Baum, durchfuhr Sträucher und blieb dann stehen. Bei dem Unfall erlitt ein 22-Jähriger auf der Rückbank so schwere Verletzungen, dass er am Unfallort verstarb. Der Fahrer, eine Insassin und ein weiterer Mitfahrer wurden schwer verletzt. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, er hätte den Unfall bei Beachtung der im Straßenverkehr erforderlichen Sorgfalt vermeiden können. (hh)

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