Junge Leute informieren sich über Schrecken des einstigen KZ Flossenbürg

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Jugendliche aus Rochlitz und Burgstädt haben dieser Tage das ehemalige Konzentrationslager Flossenbürg in Bayern besucht. Die Ausfahrt war Teil eines gemeinsamen Projektes unter dem Titel "Niemals Vergessen - Jugend schafft Erinnerung". Die jungen Leute setzen sich mit dem Nationalsozialismus, einstigen KZ, mit der Erinnerung und heutigen Gedenkstätten auseinander. Organisiert wird das geförderte Projekt von Marcel Berger, Sozialarbeiter des Rochlitzer Jugendladens, und dem Sozialarbeiter der Burgstädter Diesterweg-Oberschule. Träger ist der Verein Muldentaler Jugendhäuser. Im KZ Flossenbürg und seinen Außenlagern, von denen sich eines in Rochlitz befand, waren von 1938 bis 1945 etwa 84.000 Männer und 16.000 Frauen inhaftiert. Tausende mussten im Granitsteinbruch arbeiten. In zwei Gruppen nahmen die Jugendlichen an Führungen über das Gelände teil. Dabei sahen sie etwa das Häftlingsbad, eine Ausstellung, das Krematorium und den bis heute aktiven Steinbruch, sagt Marcel Berger. "Besonders interessiert hat die Jugendlichen, dass auf einem Teil des Geländes heute Wohnhäuser stehen sowie die Beziehungen der Häftlinge zueinander." Im "Tal des Todes" (Mitte) wird Opfergruppen gedacht. Hier wurden früher Tote verbrannt, sagt Berger. Besucht werden sollen noch die Gedenkstätten Buchenwald und Auschwitz. (fmu)

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