80-jähriges Gedenken an den Zweiten Weltkrieg: Wie Zofia 1939 ihre Heimat verlor

Am 1. September werden die Präsidenten Polens und Deutschlands des Beginns des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren gedenken. Die Zeremonie in dem von Deutschen zerstörten Wielun soll im Zeichen der Versöhnung stehen. Es gibt aber eine offene Rechnung.

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    saxon1965
    30.08.2019

    Ein schwieriges Thema, was uns bis heute in die dritte Generation verfolgt.
    Das alles in Zusammenhang mit finanzieller Entschädigung an den Staat Polen zu bringen, finde ich persönlich wie Ablasshandel. Wie beschrieben ist es unmöglich eine gerechte Summe zu ermitteln, bei gewissen Verrechnungssätzen.
    Letztlich soll mit den 800 Milliarden (800.000 Millionen) eine Generation zur Kasse gebeten werden, die Null Verantwortung für den 2. WK trägt, denn dieses Geld würde wohl hauptsächlich aus Steuern finanziert. Wenn überhaupt, fände ich es gerechter, wenn die s. g. Kriegsgewinnler von damals zur Kasse gebeten würden.
    Meine Familie hat bereits Häuser, Grund und Boden an Polen abgetreten, die ihrerseits durch den Russen vertrieben wurden. Im Osten gab es dafür keine Entschädigungen, anders als im Westen.