Großbrand in Kapstadt weitgehend unter Kontrolle

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Ein zerstörerisches Feuer hat in Kapstadt schwere Schäden angerichtet. Jetzt aber kann man in der Metropole nach langen, gefahrvollen Tagen aufatmen.

Kapstadt (dpa) - Ein seit Tagen in Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt wütender Großbrand ist laut Behördenangaben weitgehend unter Kontrolle. Es gebe nur noch ein gelegentliches Aufflammen von Glutnestern, die Löschmannschaften konzentrierten sich daher weitgehend aufs Beobachten der Brandflächen.

Unterstützt wurden die zahlreichen Feuerwehrleute zuletzt durch den Einsatz von Lösch-Helikoptern. Der Ministerpräsident der betroffenen Westkap-Provinz, Alan Winde, wollte zunächst aber noch keine allgemeine Entwarnung geben. Am Dienstag hatte er die Bevölkerung gemahnt, angesichts der Trockenheit besonders umsichtig beim Gebrauch von offenem Feuer zu sein, da die Situation angespannt bleibe.

An Kapstadts Wahrzeichen, dem Tafelberg, waren rund 600 Hektar Fläche zerstört worden, in der von den Flammen schwer getroffenen Universität war neben zahlreichen anderen Gebäuden auch eine Bibliothek mit historisch wertvollen Büchern schwer beschädigt worden. Der Tafelberg und der ihn umgebende Nationalpark stehen unter Naturschutz.

Die für den dortigen Nationalpark zuständige Parkverwaltung Sanparks hatte erklärt, dass neben 170 Feuerwehrleuten auch 120 Ranger an der Feuerbekämpfung beteiligt waren. Am Montag hatten heftige Winde den Einsatz von Lösch-Helikoptern verhindert.

In Südafrikas Trockenzeit kommt es häufig zu schlimmen Bränden. Allerdings war der jetzige das erste schwere Feuer in der Region in der von Mitte November bis April gehenden diesjährigen Saison.

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