Mindestens 362 Verletzte im Kreis Ahrweiler

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Mindestens 362 Verletzte, mindestens 63 Tote - das ist die vorläufige Bilanz der Unwetterkatastrophe im Kreis Ahrweiler. Die Polizei teilte jedoch mit, dass sich beide Zahlen noch erhöhen könnten.

Koblenz/Ahrweiler (dpa) - Bei der Unwetterkatastrophe im Kreis Ahrweiler sind mindestens 362 Menschen verletzt worden. Diese Zahl könne sich aber noch weiter erhöhen, teilte die Polizei in Koblenz am Freitag mit.

Dies gelte auch für die Toten, die das rheinland-pfälzische Innenministerium zuletzt mit 63 angegeben hatte.

Infolge des Unwetters sind weiterhin die Bundesstraße 257 ab Hönningen bis Ahrbrück sowie mehrere Land- und Kreisstraßen nicht befahrbar. Die Polizei ruft die Bevölkerung auf, die vom Hochwasser betroffenen Ortschaften nicht aufzusuchen, sondern weiträumig zu umfahren, damit Platz für die Rettungskräfte ist.

In allen Ortschaften seien Tag und Nacht Polizeikräfte für die Menschen präsent und ansprechbar.

«Das große Maß an Solidarität und die vielen Hilfsangebote aus der Bevölkerung beeindrucken uns sehr und zeigen die bundesweite Betroffenheit», heißt es in der Mitteilung. Die Polizei appellierte an die Menschen im Katastrophengebiet: «Passen Sie auf sich auf und vertrauen Sie auf die Arbeit der Rettungskräfte.»

Neu auf freiepresse.de