Schweigsame Nachbarn

Weshalb sich die Außerirdischen noch nicht bei uns gemeldet haben

Nein, Spielbergs niedlicher Außerirdischer E.T. war nicht echt, auch unter dem rotzfrechen Alf verbarg sich ein kleiner Mensch aus Fleisch und Blut. Dennoch fasziniert die Suche nach Außerirdischen - auf der Leinwand und in der Wissenschaft. Sie lässt die Menschheit einfach nicht ruhen. Wir hätten doch so gerne Nachbarn im All. Vielleicht auch nur, solange wir sie nicht kennen.

Im Jahre 1960 versuchte der US-Physiker Frank Drake erstmals, Radiowellen aufzufangen, die möglicherweise von intelligenten Wesen irgendwo im All ausgesandt worden sind. Er entdeckte indes nichts.

Das hat sich bis heute nicht geändert, obwohl im Rahmen des Seti-Programms ("Search for Extraterrestrial Intelligence") das Weltall jahrzehntelang nach "intelligenten" Signalen durchmustert wurde. Die Außerirdischen - wenn es sie denn geben sollte - sind schweigsam.

Der italienische Physiker Enrico Fermi warf als einer der Ersten die Frage auf, warum noch keine Signale von Außerirdischen empfangen wurden, wenn es doch nach den Wahrscheinlichkeitsberechnungen von Astrophysikern viele Zivilisationen im All geben müsste. Dieser Widerspruch wird heute als Fermi-Paradoxon bezeichnet. Einige Forscher finden dieses so interessant, dass sie sich alle zwei Jahre zu einer Konferenz in Paris treffen, um darüber zu diskutieren, warum sich die Außerirdischen nicht melden. Vielleicht haben Wesen im All gar keine Lust, uns zu treffen. Weil die die "Krone der Schöpfung" auf einer zu primitiven Entwicklungsstufe verharrt? Haben sie gar von Albert Einstein gehört, der gesagt haben soll: "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Eher unwahrscheinlich.

Es könnte auch sein, dass die Außerirdischen schon längst da sind und uns kontrollieren. Ohne dass wir davon Wind bekommen. Dies würde eine Menge an Unsinn auf dieser Welt erklären - oder auch nicht. Manche glauben, dass uns die Außerirdischen so ähnlich beobachten wie wir Tiere im Zoo. Hallo, galaktische Zoowärter!

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